Assistenzsysteme Conti gründet Joint Venture in China

Autor: Andreas Wehner

Continental gründet zusammen mit dem chinesischen KI-Spezialisten Horizon Robotics ein Gemeinschaftsunternehmen, das Hardware und Software für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren herstellen soll.

Firmen zum Thema

Fahrerassistenzsysteme nutzen KI, um Entscheidungen zu treffen, den Fahrer zu unterstützen und letztlich autonom zu operieren.
Fahrerassistenzsysteme nutzen KI, um Entscheidungen zu treffen, den Fahrer zu unterstützen und letztlich autonom zu operieren.
(Bild: Continental)

Continental und das chinesische Start-up Horizon Robotics, ein Spezialist für künstliche Intelligenz (KI), wollen künftig in einem Joint Venture zusammenarbeiten. Ein entsprechender Vertrag sei jetzt unterzeichnet worden, teilte Continental mit.

Das Gemeinschaftsunternehmen soll Hardware und Software für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren herstellen. Continental wird dabei der Mehrheitsgesellschafter sein. Das Joint Venture soll seinen Sitz im Jiading District in Schanghai haben und 200 Mitarbeiter beschäftigen. Das neue Unternehmen soll sowohl den chinesischen Markt als auch internationale OEMs weltweit bedienen.

Zusammenarbeit mit Conti-Tochter

Den Angaben zufolge unterzeichnete das Joint Venture zudem eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit mit Elektrobit. Das Unternehmen soll die Software für die zugrunde liegenden standardisierten Fahrzeuginfrastrukturen liefern.

Das 2015 gegründete Unternehmen Horizon Robotics hat seinen Sitz in Peking. Horizon zählt zu den zehn vielversprechendsten Start-ups der chinesischen Automobilbranche. Es entwickelt unter anderem KI-Chips. Zu den Investoren gehören unter anderem CATL.

(ID:47701269)

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur Newsdesk Automotive