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Automatisiertes Fahren Dassault Systèmes und Cognata gründen Partnerschaft

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Dassault Systèmes und Cognata wollen mit einer Partnerschaft die Markteinführung von automatisierten Fahrzeugen beschleunigen. Dafür soll die „Autonomous Vehicle Simulation Suite“ von Cognata in die „3-D-Experience-Plattform“ von Dassault Systèmes integriert werden.

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Moderne Fahrzeuge sind komplex – ihre Simulation in der Entwicklung muss diese Komplexität abbilden können.
Moderne Fahrzeuge sind komplex – ihre Simulation in der Entwicklung muss diese Komplexität abbilden können.
(Bild: Dassault Systémes)

Der französische Softwareentwickler Dassault Systèmes und das israelische Start-up Cognata, Anbieter von Fahrsimulationssoftware, geben eine Partnerschaft bekannt. Das Ziel: Die Markteinführung automatisierter Fahrzeuge beschleunigen. Die Unternehmen kündigten an, dafür die „Autonomous Vehicle Simulation Suite“ von Cognata in die „3-D-Experience-Plattform“ von Dassault Systèmes zu integrieren. Die Partnerschaft soll eine Lösung für Hersteller automatisierter Fahrzeuge bieten: Automatisiertes Fahren werde so während des gesamten Entwicklungszyklus innerhalb der 3-D-Experience-Plattform definiert, getestet und erlebt. Das Ziel sei ein Fahrzeugentwicklungsprozess, der zu schnelleren, genaueren und sichereren automatisierten Fahrzeugen führt.

Schnellere Markteinführung durch Simulation

Die Unternehmen wollen Ingenieuren ein Umfeld für beschleunigtes automatisiertes Fahrzeugdesign, Engineering, Simulation und Programmmanagement „aus einer Hand“ bieten. Dies erfolge sowohl durch die Integration der Simulationssuite in die Dassault-Plattform, als auch durch die Nutzung des CAD-Systems Catia. „Simulation ist der Schlüssel in allen Phasen der Cybersystemtechnik. Milliarden von Meilen müssen praktisch gefahren werden, bevor ein Auto als sicher angesehen werden kann. KI-gestützte Erfahrungen, die Fahrzeugverhalten, Sensoren und Verkehrsmodelle kombinieren, ermöglichen es, alternative Designs in der Konzeptphase zu testen, um die optimale technische Lösung zu finden“, sagt Philippe Laufer, CEO von Catia.

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