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Innenraum mit „aktiv Duft“
Jetzt lüftete Mercedes-Benz den Schleier des Geheimnisses, um die innere Größe des Neuen. Der Innenraum, die Bedienung, der Sitzkomfort, die Klimatisierung, das Fahrgeräusch, das Soundsystem und die Beleuchtung standen auf dem Programm eines „Tecdays“ für Medienvertreter. Doch wie wenig die gewohnten Begriffe der Wirklichkeit der neuen S-Klasse gerecht werden, zeigt ein Beispiel, das bei anderen Herstellern schon einmal zum Naserümpfen geführt hat: Für die S-Klasse bietet Mercedes-Benz jetzt auch ein „Air Ballance System“ mit einer „aktiven Beduftung“ an. Die spinnen, die Stuttgarter, mögen viele denken. Doch auch die Beduftung bekommt Sinn, wenn man das gesamte Air Ballance System anschaut. Sie zeigt auch, mit welcher Detailverliebtheit die Mannschaft zu Werke ging.
An diesem Beispiel wird das ganze Maß an Perfektion und Luxus sichtbar, das Mercedes-Benz der S-Klasse mit auf dem Weg geben wird. Es beginnt mit einer verbesserten Filterung der Luft, geht weiter über die Ionisierung der zugeführten Luft – beides zusammen kann Viren, Bakterien und Sporen fernhalten – und endet bei der Beduftung. Vier Duftrichtungen stehen zur Wahl, wenn man nicht sein eigenes Parfüm einbringen will. So wird das Umfeld des Autos für die eigene Nase und die der Mitfahrer individualisiert. Ziel der Luft-Ausballanzierung ist, das Wohlgefühl der Passagiere zu stärken und sie nach Möglichkeit sogar zu erfrischen. Wenn sie das nicht wollen: Man kann auch abschalten und die Erholung auf der Fahrt den überragend guten Sitzen überlassen, die denen im Maybach in nichts nachstehen.
3D-Klang auf allen Sitzen
Wer die entspannte Fahrt bei Musik sucht, der kommt ebenfalls auf seinen Kosten mit einem Soundsystem, das Mercedes-Benz erstmals mit Burmester entwickelt hat. Wer will, kann den 3D-Klang auf jeden der vier Sitze ausrichten. Der räumliche Klang entsteht über drei zusätzliche Lautsprecher im Dach. Noch beeindruckender fallen die klaren und gewaltigen Bässe aus. Wie erstmals beim SL sitzen nun auch in der S-Klasse Tieftöner im Fußraum, in einer Öffnung der Rohkarosse. Sie sind dort starr über rund 40 Kubikzentimetern Luftvolumen positioniert.
Dem Hörgenuss im Auto steht das Fahrgeräusch der S-Klasse nun noch weniger entgegen als bisher. Eine steifere Karosserie, niedrigere Windgeräusche, weniger Fahrgeräusche durch Dämmung und Dämpfung sollen sowohl das Geräuschniveau senken, als auch die Sprachverständlichkeit im Innenraum verbessern.
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