Mercedes-Benz

Der Innenraum der neuen S-Klasse

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Volle Vernetzung

Alle Arten von Radioempfang, alle möglichen Speichermedien, alle möglichen Geräte wie iPad oder Smartphone können eingebunden werden. Gesteuert wird es über das Command-System, dessen Anzeige im rechten der beiden flachen Bildschirme mit 12,3-Zoll-Diagonale unter einer durchgängigen Hutze stecken. Hier lassen sich auch die meisten Fahrzeugsysteme steuern, wieder mit dem Kontrollrad auf der Mittelkonsole. Mercedes-Benz nutzt die hoch auflösende Grafik der Bildschirme, um die Funktionen zu illustrieren, zum Teil sogar zu animieren. Auch damit wird die Bedienung intuitiver. Lobenswert: Das Menü enthält auch eine Bedienanleitung, die nur die Elemente beschreibt, die tatsächlich im Auto stecken.

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Der linke Bildschirm enthält zwei Rundinstrumente im klassischen Look. Dabei handelt es sich um Projektionen, die auch schon einmal die Mitte freimachen, wenn etwa andere Anzeigen wie die die Distronic mehr Platz beanspruchen. Auch bei diesen Grafiken in der Mitte erlaubt der Bildschirm erstklassige Darstellungen. Die Anzeigen sind ebenso frei progammierbar wie viele Fahrzeugeigenschaften. Betrachtet man das Gesamtpaket an Infotainment und Steuerungsmöglichkeiten, dann scheint der Eindruck gerechtfertigt, dass Mercedes-Benz in dieser Disziplin und auch bei der Vernetzung und dem Internet-Einsatz die Führungsrolle übernehmen wird. Bisher hatte sie Audi inne.

Stilvolles Innendesign

Beim Innendesign setzt sich Mercedes-Benz von der eher sachlich-kühlen Linie der Ingolstädter ab. In sanften S-Kurven laufen die Seitenverkleidungen nahtlos über die Armaturentafel mit einem großen, die Breite betonenden Zierteil wieder in die gegenüberliegende Tür. Das hat Schwung, der noch unterstrichen wird von der nach oben abschließenden, ebenfalls umlaufenden Kante („Wrap-Up-Line“). Erstmals kommen auch in der S-Klasse runde Luftdüsen zum Einsatz - wie viele andere Einzelheiten verziert mit polierten Alu-Elementen. Die Analoguhr in der Mitte darf natürlich nicht fehlen.

Unverkennbar zeigt sich innen das Bemühen, bei der S-Klasse bis ins kleinste Detail etwas Besonderes zu bieten. Das gilt auch für die sogenannte Ambiente-Beleuchtung überall im Innenraum. Sieben Farben lassen sich einstellen, gedimmt werden kann das Licht auch. So entsteht besonders im Dunkeln der Eindruck, dass der Begriff Beleuchtung zu kurz greift: Illumination trifft es viel besser.

Jetzt kennen wir die Fahrerassistenz-Systeme und die komplette Innenraumgestaltung. Nun fehlt nur noch das Fahren. Aber eigentlich besteht jetzt schon kein Zweifel mehr daran, dass Mercedes-Benz sein Ziel erreicht und die neue S-Klasse wieder die Messlatte für Luxusmobile wird.

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