Luxusautos Die britischen „Money Maker“

| Aktualisiert am 05.05.2022Von Tina Rumpelt

Hoch, breit, schwer – Längst leben Aston Martin, Bentley und Rolls-Royce von ihren mächtigen SUVs. Als Imageträger taugen sie wenig, aber sie füllen die Kassen.

Kein Brexit und keine Pandemie trüben das Business: Die Geschäfte der britischen Luxus-Automarken laufen besser denn je.
Kein Brexit und keine Pandemie trüben das Business: Die Geschäfte der britischen Luxus-Automarken laufen besser denn je.
(Bild: Bentley)

Anfang 2021 präsentierte Rolls-Royce die „Spirit of Russia-Collection“: vier exklusive Sonderausführungen des SUV Cullinan, die verschiedene Berge und Bergregionen Russlands gewidmet sind. Jedes Fahrzeug ein Unikat, allen gemeinsam: Am Innenhimmel zeichnen LEDs die Umrisse Russlands nach. Vier von über 300 Rolls-Royce, die 2021 nach Russland ausgeliefert wurden.

Tempi passati. Rolls-Royce kann das Wegbleiben russischer Kunden aufgrund der Sanktionen verschmerzen: Die Geschäfte im Rest der Welt laufen besser als je zuvor. Im Jahr 2021 lieferte Rolls-Royce knapp 5.600 Kundenfahrzeuge aus, fast doppelt so viele wie 2020 (+49 Prozent) und auch 16 Prozent mehr im corona-bereinigten Vergleich zu 2019.