Wiener Motorensymposium „Die Diskussion über Antriebe sollte kein Entweder-oder sein“
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Ende April wurde im Rahmen des 47. Wiener Motorensymposiums in der Hofburg der Antrieb von morgen diskutiert. Doch wie sieht dieser aus? Und die Frage aller Fragen: Gibt es wirklich nur eine Lösung?
Die österreichische Hauptstadt war einmal mehr Heimat für eine der wichtigsten Konferenzen rund um das Thema Antriebstechnik. Etwa 1.000 Teilnehmer konnten sich in insgesamt 100 Vorträgen und bei 50 Ausstellern informieren, wie eine wirksame Defossilisierung aussehen kann. Ungeollt setzten die Kriege in der Ukraine und im Iran den Rahmen: sie zeigen, dass die Abhängigkeit von fossilen Energien nach wie vor hoch ist und somit ein Problem darstellt.
Dennoch muss der Blick über den reinen Antrieb hinaus gehen, wie Prof. Bernhard Geringer, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik in seiner äußerst ernsten Eröffnungsrede mit Nachdruck unterstrich. „Wir müssen den Antrieb gesamthaft und neutral diskutieren und dabei die Energieverfügbarkeit berücksichtigen. Gleichzeitig dürfen wir die Nachhaltigkeit nicht vor uns herschieben.“
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