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Wirtschaft Eberspächer schließt Werk in Schwäbisch Gmünd

| Autor: Svenja Gelowicz

Der Zulieferer Eberspächer gerät im Zuge der Coronakrise weiter unter Druck. Sein Standort in Schwäbisch Gmünd könne nicht mehr kostendeckend produzieren, das Unternehmen schließt deshalb die Tore.

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Der Automobilzulieferer schließt seinen Standort in Gmünd.
Der Automobilzulieferer schließt seinen Standort in Gmünd.
(Bild: Eberspächer)

Der Automobilzulieferer Eberspächer macht sein Werk in Schwäbisch Gmünd dicht. Das berichtete unter anderem die „Esslinger Zeitung“ am Montag (27. Juli). Von der Werksschließung sind demnach 130 Mitarbeiter betroffen.

Geringere Aufträge für Prototypen und Sonderserien

Die aktuelle Krise und der ohnehin hohe Druck in der Autobranche seien ausschlaggebend für die Entscheidung, heißt es von der Geschäftsführung. Der Standort ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Prototypen und Sonderserien vor allem im Bereich Abgastechnik. Gerade in diesem Geschäftsbereich sparen die Autobauer nun Geld und reduzieren ihre Angebote, so das Unternehmen gegenüber der Regionalzeitung.

Der Standort sei deshalb unter eine kritische Umsatzgröße gefallen und könne nicht mehr kostendeckend produzieren. Mittelfristig rechne man nicht mit einer Erholung der Absatzmärkte auf ein Vorkrisenniveau.

Auch Fahrzeugheizungen-Stanodort schließt

Bereits im Mai hatte das Unternehmen rigide Sparmaßnahmen verkündet und unter anderem beschlossen, den Produktionsstandort für Fahrzeugheizungen in Esslingen zu schließen. Diese Entscheidung bedeutet das Aus für 300 Jobs.

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 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Autojournalistin