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Engineering-Dienstleister

Entwicklungsdienstleister: offen für Kooperationen

| Autor/ Redakteur: Christian Otto / Svenja Gelowicz

Engineering-Dienstleister verfügen über großes Entwicklungs-Know-how und sind Preisdruck gewohnt. Im Zuge der Neuorientierung der OEMs müssen aber auch sie ihr jeweiliges Profil klar definieren. Vielleicht in der Nische, vielleicht in der Größe – aber immer offen für Kooperationen.

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Das Ultraleichtbau-Sitzkonzept der CSI Entwicklungstechnik ist ein aktuelles Beispiel für die Innovationskraft der Engineering-Dienstleister.
Das Ultraleichtbau-Sitzkonzept der CSI Entwicklungstechnik ist ein aktuelles Beispiel für die Innovationskraft der Engineering-Dienstleister.
( Bild: CSI )

Ein minimalistischer Fahrzeugsitz, der komfortabel ist und trotzdem unter zehn Kilogramm wiegt: Was wie ein Projekt der Entwicklungsabteilung eines großen Sitz-Tier-1-Zulieferers klingt, ist tatsächlich eine aktuelle Studie des Engineering-Dienstleisters CSI. Zusammen mit Partnerunternehmen hat die Firma in nur sechs Monaten die Hardwareversion eines Ultraleichtbau-Konzepts entwickelt. Vom Projektstart im August 2018 bis Dezember vergangenen Jahres erfolgte die digitale Entwicklung, aktuell wird die Hardware finalisiert.

Besinnung auf den Markenkern

Doch warum verfolgt ein Engineering-Dienstleister (EDL) neben dem Tagesgeschäft ein so ambitioniertes Projekt? Für Stefan Herrmann, Projektleiter Integration & Entwicklung Neue Technologien bei CSI, ist es die Besinnung auf das, was das Unternehmen schon immer als Fundament neben seinen weiteren Kernkompetenzen hatte: den Leichtbau. Und um diesen Markenkern und die Profilschärfung gehe es gerade bei kleineren Entwicklungsdienstleistern. „Wir kommen aus dem Leichtbau, der digitalen und virtuellen Entwicklung, dem Interieur und allgemein der Multimaterialität. Dort wachsen wir. Und dort suchen wir uns Nischen, die diese Themen ergänzen“, so Herrmann. Er schlägt gerade kleineren Unternehmen in der EDL-Branche vor, den eigenen strategischen Nukleus herauszuarbeiten, um den herum das Geschäft dann wachsen könne.

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