Fiat 500L Fiat 500L: Die fahrende Espressobar

Redakteur: Christian Otto

Der größte 500er aller Zeiten hat nicht nur fünf Türen, sondern kann auf Kundenwunsch auch Espresso kochen. Die Langversion des Kultautos startet bei 15.900 Euro und bietet je nach Variante eine umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung.

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Am 20. Oktober 2012 bekommt der Fiat 500 einen großen Bruder. Dann nämlich steht der Fiat 500L bei den Händlern. Zu Preisen ab 15.900 Euro bietet er vor allem mehr Raum als das Basismodell.
Am 20. Oktober 2012 bekommt der Fiat 500 einen großen Bruder. Dann nämlich steht der Fiat 500L bei den Händlern. Zu Preisen ab 15.900 Euro bietet er vor allem mehr Raum als das Basismodell.
(Fiat)

Am 20. Oktober 2012 bekommt der Fiat 500 einen großen Bruder. Dann nämlich steht der Fiat 500L bei den Händlern. Zu Preisen ab 15.900 Euro bietet er vor allem mehr Raum als das Basismodell. In Zahlen bedeutet das fünf Türen, Platz für bis zu fünf Erwachsene und einem Kofferraumvolumen von rund 400 Litern. Damit ist der 500L der größte Cinquecento aller Zeiten.

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Schon die Basisversion Fiat 500L Pop ist komplett ausgestattet. Zum Serienstandard gehören unter anderem das elektronische Fahrstabilitätssystem ESP inklusive Antischlupfregelung (ASR), die Berganfahr-Hilfe (Hill Holder), Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, 15-Zoll-Räder, der höhenverstellbare Fahrersitz sowie das in Höhe und Tiefe verstellbare Lenkrad. Zudem bieten sechs Airbags – je zwei für Front, Seite sowie für den Kopfbereich in beiden Sitzreihen – den Passagieren ein hohes Maß an passiver Sicherheit.

Weitere Varianten sind der Fiat 500L Easy (ab 17.400 Euro), der Fiat 500L Pop Star (ab 17.900 Euro) und das Topmodell Fiat 500L Lounge (ab 19.000 Euro). Je nach Ausstattungsvariante verfügt der 500L dann zusätzlich über eine Klimaanlage mit Klimaautomatik, ein Radio mit Touchscreen-Bedienung und Bluetooth-gesteuerter Freisprechanlage UConnect für Mobiltelefone, eine Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control), Nebelscheinwerfer, ein anderthalb Quadratmeter großes Glasdach, einen automatisch abblendenden Innenspiegel sowie einen Regensensor.

PS-starke Espressomaschine

Zum Marktstart stehen für den neuen Fiat 500L drei Triebwerke zur Wahl, die sich laut Fiat durch geringen Verbrauch und niedrigen CO2-Ausstoß auszeichnen sollen. Der italienische Hersteller bietet zwei Benziner an, die beide schon heute die zukünftige Emissionsnorm Euro 6 erfüllen, und ein besonders wirtschaftlicher Turbodiesel. Der Zweizylinder-Turbomotor TwinAir (77 kW/105 PS), der im neuen Fiat 500L in einer weiter entwickelten Variante zum Einsatz kommt, erreicht mit 109 Gramm pro Kilometer einen sehr guten CO2-Wert. Ähnlich umweltfreundlich ist der Fiat 500L 1.3 16V Multijet. Sein 63 kW (85 PS) starker Turbodiesel erreicht einen CO2-Wert von nur 110 g/km. Beide Triebwerke sind serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik ausgerüstet. Zweiter Benziner ist der Vierzylinder-Saugmotor 1.4 16V mit 70 kW/95 PS.

Wie sein kleiner Bruder Fiat 500 kann auch der neue Fiat 500L beinahe unbegrenzt individualisiert werden. Eine der Besonderheiten an Bord des neuen Fiat 500L ist eine Mini-Espressomaschine, die über eine spezielle Halterung in der Mittelkonsole angeschlossen werden kann. Damit ist der Fiat 500L das erste Auto, das Kaffee kochen kann. Das Extra entwickelte Fiat zusammen mit Lavazza.

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