Produktion Frank Deiß: „Flexibilität ist das A und O“

Autor / Redakteur: Tina Rumpelt / Svenja Gelowicz

Frank Deiß ist Chef von rund 28.000 Mercedes-Mitarbeitern, die weltweit im Bereich Powertrain-Produktion arbeiten. Das aktuelle Szenario nennt er „disruptiv“. Über agile Produktionssysteme, die Herstellprozesse von E-Antriebssystemen und Digitalisierung in der Motorenfertigung.

Frank Deiß, 54, verantwortet bei Mercedes-Benz den Bereich Powertrain Produktion – rund 28.000 Mitarbeiter arbeiten in diesem Bereich.
Frank Deiß, 54, verantwortet bei Mercedes-Benz den Bereich Powertrain Produktion – rund 28.000 Mitarbeiter arbeiten in diesem Bereich.
(Bild: Daimler)

Viereinhalb Jahre in China als CEO von Beijing Benz Automotive (BBAC) liegen hinter Ihnen, seit August 2015 verantworten Sie die weltweite Powertrain-Produktion und leiten das Werk Untertürkheim. Gibt es Erfahrungen aus China, die Sie hier gut gebrauchen können?

In meiner Zeit in China planten wir das Motorenwerk in Peking, das Ende 2013 anlief. Vor wenigen Monaten fiel die Entscheidung, dort auch eine Montage für Batteriesysteme zu errichten, um die Fertigung der lokal produzierten Elektrofahrzeuge zu beliefern. Das Werk Untertürkheim als Kompetenzzentrum für Elektromobilität unterstützt als Lead-Werk das chinesisch-deutsche Joint Venture bei der Realisierung. Schwerpunkte sind die Qualifizierung der Mitarbeiter und der Prozesse. Ich kenne das Werk und die Menschen vor Ort, die Mitarbeiter und die Führungsmannschaft. Das erleichtert manches.