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Genf 2019: Porsche feiert drei Premieren

| Autor/ Redakteur: ampnet/Sm / Maximiliane Reichhardt

Porsche präsentiert auf dem Automobil-Salon in Genf drei neue Modelle: Das 911 Cabriolet, den 718 T und den Macan S.

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Auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert Porsche unter anderem das 911 Cabriolet.
Auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert Porsche unter anderem das 911 Cabriolet.
(Bild: Porsche)

Porsche startet auf dem 89. Genfer Automobil Salon (bis 17. März) mit drei Sportwagen-Neuheiten in den Frühling. Höhepunkt ist das neue 911 Cabriolet. Neben dem Heckmotor-Cabrio stellt Porsche dem Publikum in Genf die 300 PS starke Mittelmotor-Fahrmaschine 718 T als Boxster und Cayman vor. Der Macan S mit neuem V6-Turbo-Frontmotor komplettiert als Bestseller im Modellprogramm das Premieren-Trio.

Ikone: Das 911 Cabriolet

Vor vier Monaten hatte Porsche in Los Angeles das neue 911 Coupé vorgestellt, jetzt folgt das Cabriolet. Mit einem 450 PS (331 kW) starken Bi-Turbomotor für die S-Modelle soll das Cabrio Höchstgeschwindigkeiten von über 300 km/h und eine Beschleunigung auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden ermöglichen.

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Das neue 911 Cabriolet führt eine Tradition fort: Schon der erste Porsche war ein offenes Fahrzeug. In der Elfer-Modellfamilie debütierte diese Karosserievariante vor mehr als drei Jahrzehnten. Nur noch zwölf Sekunden vergehen heute laut Porsche, bis sich das gewichtsoptimierte Soft-Top dank neuem Hydraulikantrieb komplett zusammengefaltet hat. Ebenso schnell schließe es sich bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h wieder. Die überwiegend aus Magnesium gefertigte, von Porsche selbst konstruierte Hightech-Verdeckstruktur soll dabei selbst bei hohem Tempo ein Aufblähen des Dachs verhindern.

Touring-Variante: Der Porsche 718 T

Als zweite Genf-Neuheit präsentiert Porsche den 718 T. Die neue Touring-Variante für Boxster und Cayman kombiniert den 300 PS (220 kW) starken Vierzylinder-Turbo-Boxermotor mit Dynamikkomponenten wie dem Sport Chrono-Paket und dem PASM-Sportfahrwerk inklusive 20 Millimeter Tieferlegung der Karosserie. Ebenfalls zur Serienausstattung gehören Porsche zufolge die adaptive Aggregate-Lagerung PADM und das Porsche Torque Vectoring mit mechanischer Hinterachs-Quersperre. Beides soll erstmals in Verbindung mit dem 2,0-Liter-Boxermotor zur Verfügung stehen. Das Revier des 718 T sei die kurvenreiche Landstraße, die schiere Freude am engagierten Autofahren das vorrangige Ziel. Mit ihrer auf das Wesentliche konzentrierten Ausstattung führt die puristische Fahrmaschine das Erbe des 911 T von 1968 und des 911 Carrera Clubsport von 1987 fort.

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SUV-Power: Der Macan S

Auch der neue Macan S zeigt sich in Genf erstmals vor Publikum. Porsche will den Macan in puncto Design, Komfort, Konnektivität und Fahrdynamik aufgewertet haben. Das kompakte SUV tritt mit einem dreidimensional ausgearbeiteten LED-Heckleuchtenband an. Die LED-Technik soll künftig auch bei den Hauptscheinwerfern serienmäßig sein. Auffälligste Neuerungen im Innenraum sind der 10,9 Zoll große Touchscreen des neuen Porsche Communication Management (PCM), die neu angeordneten und gestalteten Lüftungsdüsen und das optionale aus dem 911 bekannte GT-Sportlenkrad.

Mit dem Macan S hat Porsche den Macan in puncto Design, Komfort, Konnektivität und Fahrdynamik umfassend aufgewertet.
Mit dem Macan S hat Porsche den Macan in puncto Design, Komfort, Konnektivität und Fahrdynamik umfassend aufgewertet.
(Bild: Porsche)

Das PCM erlaube den Zugang zu neuen digitalen Funktionen wie der intelligenten Sprachsteuerung und der serienmäßigen Online-Navigation. Das Angebot an Komfort-Ausstattungen werde unter anderem um einen Stauassistenten, einen Ionisator für bessere Luft im Innenraum und eine beheizbare Frontscheibe erweitert. Der Macan S soll von einem neuen V6-Motor mit drei Liter Hubraum und Twin-Scroll-Lader im Central Turbo Layout angetrieben werden. Die Maschine erreiche 354 PS (260 kW) und 480 Newtonmeter Drehmoment. Das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe PDK und der Allradantrieb Porsche Traction Management (PTM) seien auf das neue Triebwerk abgestimmt.

Porsche in der Schweiz

Vor 70 Jahren, 1949, präsentierte der Sportwagenhersteller erstmals Fahrzeuge auf dem Genfer Autosalon. Die Porsche Schweiz AG mit Sitz in Rotkreuz verzeichnete in 2018 bei den Auslieferungen einen leichten Rückgang um sieben Prozent auf 3.350 Fahrzeuge. Nach wie vor beliebt seien dabei die leistungsstarken Modelle gewesen. Von der Sportwagen-Ikone 911 wurden laut Porsche mit 962 Fahrzeugen zehn Prozent mehr als im Vorjahr an die Kunden ausgeliefert. Der Anteil der Turbo-/Turbo S- und GT-Versionen habe bei 53 Prozent gelegen.

Der Macan sei auch 2018 mit 1.068 Auslieferungen das beliebteste Porsche-Modell bei den Schweizer Kunden gewesen. Seit seiner Markteinführung 2014 wurden eigenen Angaben zufolge insgesamt 7.035 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben. Bei den Gran Turismo konnte Porsche mit der Performance-orientierten Hybridtechnik punkten: Der Anteil der Plug-in-Hybride stieg 2018 auf 59 Prozent aller ausgelieferten Panamera. 20 Prozent davon entfielen auf die Top-Version Panamera Turbo S E-Hybrid.

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