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Elektromobilität GM und Witricity testen kontaktloses Ladesystem

| Autor: Sven Prawitz

GM und Witricity testen den Prototypen eines kontaktlosen Ladesystems. Das System soll in der Garage oder auf öffentlichen Parkplätzen zum Einsatz kommen.

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GM und Witricity testen ein kontaktloses Ladesystem für Elektrofahrzeuge. Die Spule zum Empfang der magnetischen Felder ist in einer flachen Platte verbaut.
GM und Witricity testen ein kontaktloses Ladesystem für Elektrofahrzeuge. Die Spule zum Empfang der magnetischen Felder ist in einer flachen Platte verbaut.
(Bild: Witricity)

Witricity, Anbieter kontaktloser Energieübertragungssysteme, und General Motors (GM) testen gemeinsam den Prototypen des Ladesystems „Drive 11“ für Elektrofahrzeuge: Es soll mit sämtlichen Fahrzeugplattformen kompatibel sein. Der Test des Prototyps konzentriert sich auf Übertragungsraten von 7,7 kW und 11 kW und soll den Standards des J2954TM-Komitees von SAE International entsprechen. Das Systemkonzept ist geeignet für alle Plug-in-Elektrofahrzeug-Plattformen. es lässt sich als Bodenplatte auf dem Garagenboden eines Endverbrauchers einsetzen und unter dem Straßenbelag installieren, um kontaktloses Laden auf öffentlichen und gewerblichen Parkplätzen zu ermöglichen.

Witricity arbeitet mit Herstellern und Tier-1-Zulieferern zusammen – kürzlich gab das Unternehmen die Zusammenarbeit mit Nissan bekannt. Mit Toyota, Delphi, TDK, dem japanischen Mischkonzern IHI und dem Entwicklungsdienstleister Brusa Elektronik wurden Lizenzverträge geschlossen.

Über Witricity

Witricity ist ein im Jahr 2007 gegründetes Spin-off aus dem Massachusetts Institute of Technology. Das Unternehmen stellt Technik bereit, die kontaktlose Energieübertragung mittels magnetischer Resonanz ermöglicht. Im Gegensatz zur elektromagnetischen Induktion werden bei dieser Technik nur magnetische Felder einer bestimmten Frequenz ausgesendet. Da sowohl die Sende- als auch die Empfangsspule auf diese Frequenz abgestimmt sind, kann die Energie zum Beispiel auch durch Hindernisse aus Holz oder Metall übertragen werden. Das Unternehmen betätigt sich in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Automotive, Medizintechnik und Industrie.

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 Sven Prawitz

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Technikjournalist