Umfrage
Handelskrieg beschleunigt Strukturwandel in der Automobilbranche

Von Holger Holzer/SP-X 1 min Lesedauer

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Die Zollstrategie der USA zählt zu den aktuell wichtigsten Wirtschaftsthemen. Nahezu alle Autohersteller sehen die E-Mobilität kurz vor dem Durchbruch.

Deutsche Autohersteller wollen Arbeitsplätze ins Ausland verlagern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Horvath.(Bild:  VW)
Deutsche Autohersteller wollen Arbeitsplätze ins Ausland verlagern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Horvath.
(Bild: VW)

Die US-Zölle setzen der deutschen Autoindustrie zu. Viele Unternehmen sehen darin die größte akute Bedrohung für die Branche, wie eine Umfrage der Unternehmensberatung Horvath ergeben hat. Demnach erwarten 84 Prozent der befragten Manager, dass der Handelskonflikt länger anhalten und die deutsche Autoindustrie nachhaltig treffen wird. 74 Prozent der Hersteller und Zulieferer prognostizieren spürbare Umsatzverluste im US-Geschäft.

Als unmittelbare Reaktion rücken Kostenoptimierung und Personalabbau in den Vordergrund: 77 Prozent der Hersteller und 70 Prozent der Zulieferer planen Stellenstreichungen in Deutschland; Werksschließungen oder -zusammenlegungen nennt 62 Prozent der Unternehmen. Die Studie sieht die Zölle als Treiber für eine beschleunigte Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland, vor allem nach Indien, China und Nordamerika.

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