Zulieferer Hella steigt aus Joint Venture mit Mando aus

Redakteur: Tanja Schmitt

Der Automobilzulieferer Hella verkauft seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Mando Hella Electronics.

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Mando Hella Electronics erwirtschaftete 2019/2020 einen Umsatz von rund 480 Millionen Euro.
Mando Hella Electronics erwirtschaftete 2019/2020 einen Umsatz von rund 480 Millionen Euro.
(Bild: MHE)

Im letzten Jahr verkaufte Hella seine Software-Einheit an Volkswagen, jetzt seinen Anteil am Joint Venture Mando Hella Electronics (MHE). Der Licht- und Elektronikhersteller überlässt seine 50-Prozent-Beteiligung seinem bisherigen Partner Mando. Einen entsprechenden Vertrag haben beide Unternehmen bereits unterschrieben. Die Transaktion bringt Hella nach eigenen Angaben etwa 60 Millionen Euro ein und soll im ersten Kalenderquartal 2021 erfolgen. Der Grund für die Trennung: Hella möchte künftig in Eigenregie den südkoreanischen Markt bedienen. Der Automobilzulieferer hat dabei insbesondere die Bereiche Elektrifizierung und Autonomes Fahren im Blick.

Über Mando Hella Electronics

Das Gemeinschaftsunternehmen Mando Hella Electronics mit Sitz im südkoreanischen Incheon wurde 2008 gegründet. Die Produktpalette umfasst Komponenten wie Bremssteuerungen, Lenkungssteuerungen, Sensoren und Fahrerassistenzsysteme. Zu den Kunden zählen insbesondere südkoreanische Automobilhersteller und Systemlieferanten. Im Geschäftsjahr 2019/2020 erwirtschaftete das Joint Venture mit 1.300 Mitarbeitern an vier Standorten einen Umsatz von 480 Millionen Euro.

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