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Zulieferer Hella verkauft Software-Einheit an Volkswagen

| Redakteur: Sven Prawitz

Der Automobilzulieferer Hella verkauft Teile seines Tochterunternehmens Aglaia an VWs Car Software Org.

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Hella verkauft Teile seines Tochterunternehmens Aglaia an Volkswagen.
Hella verkauft Teile seines Tochterunternehmens Aglaia an Volkswagen.
(Bild: Hella)

Hella veräußert sein Geschäft mit Frontkamera-Software sowie die zugehörigen Aktivitäten im Bereich Testing und Validation an VWs Car Software Org. Der Kaufpreis liegt nach Angaben des Zulieferers bei etwa 100 Millionen Euro.

Die Frontkamera-Einheit ist Teil von Hella Aglaia Mobile Vision in Berlin. Nach eigenen Angaben wechsle etwa die Hälfte der Belegschaft von Aglaia zu Volkswagen. Die Transaktion steht noch unter Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden und soll im ersten Quartal des Kalenderjahres 2021 zum Abschluss kommen.

Hella Aglaia bekommt mehr Kompetenzen

„Um unsere Ziele dauerhaft zu erreichen, hätten wir im Bereich Frontkamera-Software außerordentlich hohe Investitionen verbunden mit einem großen unternehmerischen Risiko tätigen müssen“, sagt Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung.

Nicht von der Veräußerung betroffen sind die weiteren Geschäftsaktivitäten von Hella Aglaia in den Bereichen Energiemanagement, Lichtsteuerung und People Sensing. Außerdem werde Hella seine Software-Aktivitäten künftig unter dem Dach seines Tochterunternehmens bündeln.

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