Forschungsprojekt Hochschule Mannheim forscht an nachhaltigen Lithium-Ionen-Batterien

Redakteur: Tanja Schmitt

Die Hochschule Mannheim will Lithium-Ionen-Batterien nachhaltiger und leistungsfähiger machen. Der Schwerpunkt liegt auf der Bestimmung der Gas- und Wärmeentwicklung.

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Die Hochschule Mannheim forscht an nachhaltigen Batteriezellen. Im Bild: Die Batterieproduktion bei BMW.
Die Hochschule Mannheim forscht an nachhaltigen Batteriezellen. Im Bild: Die Batterieproduktion bei BMW.
(Bild: BMW)

An der Hochschule Mannheim wird eine Nachwuchsgruppe mit dem Namen „Kems4Bats“ aufgebaut. Ziel: Lithium-Ionen-Batterien möglichst nachhaltig herzustellen. Außerdem sollen die Energiespeicher sicherer und leistungsfähiger werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert dieses Vorhaben im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs „NanoMatFutur“ in den nächsten fünf Jahren mit rund 1,6 Millionen Euro.

Gas- und Wärmeentwicklung von Batterien

Der Schwerpunkt liegt auf der Bestimmung der Gas- und Wärmeentwicklung. Eine Schicht auf der Oberfläche der Anode (Solid-Electrolyte-Interface) kann zur Gasentwicklung führen, was wiederum die Leistungsfähigkeit und Stabilität der Batterie negativ beeinflusst. Auch Zersetzungsreaktionen der Batteriematerialien können zu einer starken Gas- und Wärmeentwicklung führen, im schlimmsten Fall zum sogenannten Thermal Runaway, der die Batterie zerstört.

Die Forschungsgruppe Kems4Bats will mit experimentellen Analysemethoden die Eigenschaften von neuen Batteriematerialien bestimmen. Die Erkenntnisse der Nachwuchsgruppe werden später in die Lehre an der Hochschule einfließen.

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