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Acument Deutschland Insolvenz beendet

| Redakteur: Bernd Otterbach

Am Dienstag hat die indische Ruia Group die restlichen vier Werke der insolventen Acument GmbH & Co. OHG übernommen. Die Werke Beckingen, Neuss, Neuwied, Schrozberg sowie das Logistikzentrum in Köln firmieren ab sofort unter dem Namen Ruia Global Fasteners AG.

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Im Dezember 2010 hatte Magna International das Werk in Dürbheim übernommen. Damit ist das Insolvenzverfahren für alle deutschen Standorte von Acument erfolgreich beendet. „Ich bin überzeugt, dass die bisherigen Acument-Werke unter dem neuen Eigentümer einen langfristigen Unternehmenserfolg erzielen werden“, sagte der Insolvenzverwalter Dr. Wolf von der Fecht. Das Unternehmen ist auf mechanische Verbindungssysteme für die Automobilindustrie spezialisiert.

Acument Deutschland hatte am 6. August 2009 aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden müssen. Als Grund hatte der Zulieferer die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise angeführt. Dank eines Restrukturierungsplans und einer positiven Geschäftsentwicklung seien nur 326 Arbeitsplätze abgebaut worden, teilte von der Fecht weiter mit. Ursprünglich hätten 426 Stellen den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen sollen.

„Durch die konsequente Umsetzung des Restrukturierungsplans konnten wir das Vertrauen unserer Kunden während des gesamten Insolvenzverfahrens erhalten. Betriebsrat, IG Metall und Acument Global Technologies haben den gesamten Prozess wohlwollend unterstützt“, sagte Robin Kendrick, ehemaliger Vice President und General Manager von Acument Europe und jetzt Präsident und Vorstand der neuen Ruia Global Fasteners AG.

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