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Elektromobilität Land Rover erweitert seine Plug-in-Hybrid-Modelle

| Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Jens Scheiner

Land Rover fährt mit der Elektrifizierung seiner Modellpalette fort, nun am unteren Ende. Das allerdings mit voller Power.

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Der Range Rover Evoque erhält einen Steckdosenanschluss.
Der Range Rover Evoque erhält einen Steckdosenanschluss.
(Bild: Land Rover)

Land Rover bietet nun auch für seine Einstiegs-Baureihen einen Plug-in-Hybridantrieb an. Sowohl der Range Rover Evoque als auch der technisch verwandte Land Rover Discovery Sport sind als „P300e“-Varianten mit einer Kombination aus einem 147 kW/200 PS starken 1,5-Liter-Dreizylinderbenziner und einer elektrifizierten Hinterachse mit 80 kW/109 PS zu haben. Das System ermöglicht Allradantrieb und stellt insgesamt bis zu 227 kW/309 PS zur Verfügung.

Die Stromversorgung übernimmt ein 15 kWh großer Akku unter der Rücksitzbank, der eine Elektro-Reichweite von bis zu 68 Kilometer (Discovery Sport: 64 km) ermöglichen soll. Als Normverbrauch der PHEV-Modelle nennt der Hersteller 1,9 Liter beim Evoque und 2,0 Liter für den Discovery Sport.

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Die Preise für die beiden Hybride liegen am oberen Ende des jeweiligen Modellangebots: Für den Discovery Sport werden 49.225 Euro fällig, der Evoque kostet mindestens 50.750 Euro. Damit qualifizieren sich beide für die zweite Stufe des Umweltbonus von 3.750 Euro netto, die für Fahrzeuge bis zu einem Nettolistenpreis von 65.000 Euro gilt.

Weitere elektrisch angetriebene Modelle folgen

In der Land Rover-Modellpalette ergänzen die beiden neuen Varianten das Elektroprogramm, das bislang aus den Plug-in-Hybrid-Ausführungen des Luxus-Modells Range Rover und des kleineren Range Rover Sport besteht. Weitere Modelle mit der Doppelmotortechnik, darunter auch der Geländewagen Land Rover Defender, dürften folgen. Ein erstes reines Elektroauto könnte bereits 2021 starten, die Technik und Erfahrung damit ist dank des Jaguar-Stromers I-Pace im Konzern vorhanden.

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