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Neue Modelle McLaren 675 LT: Der Ausnahmesportler

| Autor / Redakteur: ampnet / Jens Scheiner

Man nehme einen McLaren 650 S, steigere die Motorleistung, kalibriere das Chassis neu, verpacke alles in einer 34 Millimeter längeren Kohlefaser-Karosserie und nehme stolze 100 Kilogramm Gewicht heraus. Das Ergebnis: der McLaren 675 LT.

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Mclaren modifizierte den nahezu perfekten Allrounder 650 S. Herausgekommen ist der 675 LT, dieser spielt allerdings in einer ganz anderen Liga.
Mclaren modifizierte den nahezu perfekten Allrounder 650 S. Herausgekommen ist der 675 LT, dieser spielt allerdings in einer ganz anderen Liga.
(Foto: Auto-Medienportal.Net/Ian Kuah/Jens Meiners)

Lotus-Gründer Colin Chapman hat einmal gesagt: „Um schneller zu werden, nehme man Gewicht heraus.“ McLaren ist einen Schritt weitergegangen: Der 675 LT ist leichter – und stärker. Zwar werden die zusätzlichen 25 PS Leistung und 50 Newtonmeter Extra-Drehmoment auf den ersten Blick niemanden erschüttern, doch die Kombination mit dem Mindergewicht von 100 Kilogramm ändert das Bild fundamental.

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„Es geht um graduelle Verbesserungen im gesamten Fahrzeug; wir haben ein Drittel aller Bauteile modifiziert oder neukonstruiert“, verrät Projektleiter Mark Gayton. „Genau so haben wir den McLaren F1 GTR in den 90er-Jahren zum Siegerauto gemacht“, erklärt er den Prozess, an dessen Ende die Transformation des bereits eindrucksvollen 650 S zur einzigartigen Präzisionswaffe steht.

Höchstgeschwindigkeit 330 km/h

Mit einem Trockengewicht von ganzen 1.230 Kilogramm verfügt der 675 LT über ein nahezu unerreicht günstiges Leistungsgewicht. Der Spurt von 0 auf 100 km/h dauert 2,9 Sekunden, in gerade einmal fünf weiteren Sekunden wird die 200-km/h-Marke durchmessen, und mit 330 km/h liegt die Vmax in luftiger Höhe. Die Leistungssteigerung wurde keineswegs durch eine simple Erhöhung des Ladedrucks erzielt. Tatsächlich hat McLaren den 3,8-Liter-Biturbo gründlich überarbeitet. Außerdem zeichnet sich die Titan-Auspuffanlage durch reduzierten Gegendruck aus. Im Windkanal zeigte sich, dass das untere Drittel der seitlichen Kühler des 650 S nicht vollständig im Luftstrom liegt. Für den LT wurden deshalb die seitlichen Lufthutzen vergrößert. Das Fahrwerk wiederum ist nochmals leichter und steifer als beim Ausgangsmodell. 20 Millimeter mehr Spurweite und neue 19- bzw. 20-Zoll-Räder komplettieren die Modifikationen. Das Ergebnis ist sensationell. Zwar beeindruckt der 650 S als nahezu perfekter Allrounder mit gutem Abrollkomfort und hervorragender Rennstrecken-Performance. Aber der 675 LT spielt in einer anderen Liga.

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