Forschungsprojekt Mehr Vertrauen ins autonome Fahren
Viele Menschen haben Bedenken, die Kontrolle an ein Fahrzeug abzugeben. Das Forschungsprojekt „Metavi“ soll das ändern.
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Je mehr Menschen die Kontrolle an ein Auto abgeben, desto wichtiger werden Fahrerlebnis, Sicherheitsgefühl und das Vertrauen in die Technik. Der Erfolg des automatisierten Fahrens wird somit über ein positives Nutzererlebnis entschieden. Hier setzt „Metavi“ an.
Im Kern wollen die Forscher folgende Fragen beantworten:
- Welches Nutzererlebnis, Sicherheitsgefühl und Vertrauen wünschen sich die Menschen?
- Wie lässt sich dieses messen und welche Zielwerte sind anzustreben?
- Wie werden in einer virtualisierten Entwicklung neue Technologien und automatisierte Funktionen frühzeitig erlebbar?
- Wie lässt sich damit die Brücke zwischen der Simulation und dem realen Fahrerlebnis schlagen?
Das Forschungsprojekt bündelt ein Konsortium aus mehreren Unternehmen und der Hochschule Kempten.
Tests auf der Straße und im Simulator
Zu Beginn des Projekts testeten Probanden diverse Autos im Realverkehr und bewerteten neue Fahrfunktionen. Zusätzlich wurden sie umfangreich befragt. Als nächstes soll die Studie auf den dynamischen Fahrsimulator der Hochschule Kempten übertragen werden. Mit diesem lassen sich die Technologien laut der Projektpartner günstiger und mit weniger Risiko testen. Außerdem sind die Tests beliebig oft und identisch wiederholbar.
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Elektronik
Fahrerassistenzsystem in einem Gehäuse
Die Projektpartner
Am Projekt beteiligt sind Audi, Continental, Schaeffler, AB Dynamics und Mdynamix. Konsortialführer ist die Hochschule Kempten mit ihrem Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität und dem zugehörigen Adrive Living Lab mit Sitz in Benningen auf dem Prüfgelände der Fakt-Motion. Die Bayerische Staatsregierung fördert das dreijährige Forschungsprojekt zum Thema automatisiertes Fahren mit fünf Millionen Euro.
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