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Neue Modelle Mercedes E-Klasse T-Modell: Neuer Luxus-Laster

| Autor / Redakteur: ampnet / Wolfgang Sievernich

Kaum ist die neue Limousine von Mercedes-Benz auf dem Markt, da folgt schon der Kombi. Hochwertiger ausgestattet als die S-Klasse setzt sie die neue Messlatte in der oberen Mittelklasse.

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Die E-Klasse von Mercedes-Benz markiert bei den Stuttgartern das obere Ende der Automobiltechnik und das gilt auch für den neuen Kombi – das T-Modell.
Die E-Klasse von Mercedes-Benz markiert bei den Stuttgartern das obere Ende der Automobiltechnik und das gilt auch für den neuen Kombi – das T-Modell.
(Bild: Daimler)

Die E-Klasse von Mercedes-Benz markiert nicht nur bei den Stuttgartern das obere Ende der Automobiltechnik. Die E-Klasse-Systeme sind sogar fortschrittlicher als die des Mercedes-Benz-Topmodells S-Klasse und stellt auch den viel bewunderten Tesla in den Schatten. Sie kann automatisch überholen. Beim hauseigenen Marketing brachte die Summe der Assistenzsysteme der E-Klasse den Titel als „intelligenteste Business-Limousine der Welt“ ein, und niemand widersprach. Jetzt kommt das T-Modell zur E-Klasse, nun offenbar der „intelligenteste Kombi der Welt“, denn was der Limo recht ist, ist dem T-Modell mit dem wieder riesigen Laderaum von 1.820 Litern billig – womit nicht der Preis gemeint ist.

Adaptiver Tempomat bis 210 km/h

Wer das Rund-um-sorglos-Paket der E-Klasse auch in seinem T-Modell an Bord wissen möchte, muss bei der Bestellung nur die richtigen Kreuze setzen. In der Serienausstattung steckt unter anderem der Aktive Bremsassistent, der langsamer fahrende, anhaltende oder stehende Fahrzeuge ebenso erkennt wie querende Fußgänger. Das ist in der Verbindung mit einer automatischen Vollbremsung im Notfall heutzutage gehobener Standard. Extras sind zum Beispiel Systeme wie der „Drive Pilot“ – eine Kombination aus dem adaptiven Tempomaten und dem aktiven Spurhaltesystem. Es hält auf allen Straßentypen bis zu Geschwindigkeiten von 210 Stundenkilometer den korrekten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Und auf Kommando per Blinker automatisch überholen kann der Drive Pilot eben auch.

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Platz satt im Heckabteil

Wer sich für einen Kombi entscheidet, der hat in dieser Preisklasse bestimmt nicht nur die praktischen und nützlichen Eigenschaften seines Autos im Blick. Gut aussehen darf er auch. Das gelingt beim T-Modell. Die Proportionen und die Linienführung passen, die 1.820 Liter werden nicht als optischer Limousinen-Rucksack sichtbar. Aber Schönheit ist auch bei einem luxuriösen Laster eben nicht alles. Es zählen die inneren Werte, selbst dann, wenn man das T-Modell aus Prinzip einer Limousine vorzieht, was in Deutschland oft der Fall ist.

Befassen wir uns also mit den sachlichen Argumenten für einen Kombi: Hinter der Rücksitzlehne warten 640 Liter aufs Gepäck. Wer die Rückenlehne um zehn Grad steiler stellt (Cargo-Funktion), gewinnt noch einmal 30 Liter hinzu und hat trotzdem noch Platz für maximal drei Passagiere hinten. Die Bank selbst lässt sich im Verhältnis 40:20:40 mit Schaltern im Laderaum oder links neben den Sitzlehnen elektrisch entriegeln. Zwischen den Radhäusern beträgt die minimale Laderaumbreite 1,10 Meter. Wieder an Bord ist das Doppelrollo als Laderaumabdeckung und Sicherheitsnetz. Mit elektrischem Antrieb fährt die Laderaumabdeckung beim Öffnen der Hecktür automatisch nach oben.

Ebenfalls elektrisch lässt sich die Heckklappe öffnen und schließen (Easy Pack). Das geht natürlich auch mit einer Fußbewegung, wenn das schlüssellose System (Keyless Go) und der Hand-free Access bestellt wurden. Auch die Anhängerkupplung lässt sich so aus- und einfahren. Laderaum-Management mit Bodenschienen, Befestigungselementen, einer Teleskopstange und Gepäckhalter (Easy-pack Fixkit) kann ebenfalls bestellt werden.

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