IAA 2013

Mercedes GLA: Der Nachzügler greift an

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Start-Stopp ab Werk

Daneben bietet Mercedes auch zwei Benzinmotoren an: das Einstiegsmodell GLA 200 mit 1,6 Liter Hubraum und 115 kW/156 PS und den GLA 250 mit 2,0 Litern Hubraum und 155 kW/211 PS. Geschaltet wird mit einem Sechsgang-Getriebe oder bei den jeweils stärkeren Motorvarianten mit der serienmäßigen Doppelkupplungsautomatik 7G-DCT. Alle Modelle sind zudem ab Werk mit einer Start-Stopp-Funktion ausgestattet. Ordert man den optionalen Allradantrieb kommt ausnahmslos die Doppelkupplungsautomatik zum Einsatz. Die Antriebsmomente werden vollkommen variabel auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Das Spitzenmodell der neue Baureihe ist der GLA 250 4Matic: Er beschleunigt aus dem Stand in 6,5 Sekunden auf Tempo 100, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h und verbraucht im Schnitt 7,1 Liter auf 100 Kilometer.

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Zur Ausstattung der Allradversionen zählen die Bergabfahrhilfe DSR (Downhill Speed Regulation) und ein spezielles Offroad-Fahrprogramm – wird Letzteres aktiviert, passt die Elektronik die Schaltpunkte sowie die Kennlinien für das Gaspedal den Fahrbedingungen auf losem Untergrund an.

Assistiert im großen Stil

Ausgestattet ist der GLA zudem grundsätzlich mit einer Reihe aktueller Assistenzsysteme. Zum Serienumfang gehören etwa die Attention Assist genannte Müdigkeitserkennung und der Kollisionsschutz mit adaptivem Bremsassistenten, der bereits bei Geschwindigkeiten ab sieben Stundenkilometern aktiv ist. Als Sonderausstattung lässt sich das System mit zum Collision Prevention Assist Plus aufwerten – das System kann dann bei Geschwindigkeiten bis 200 km/h autonome Bremsungen durchführen. Ebenfalls ordern lassen sich für den GLA Hilfen wie der Totwinkel- und Spurhalteassistent oder ein adaptiver Fernlicht-Assistent.

Außerdem kommt im Kompakt-SUV die neueste Multimedia-Generation zum Einsatz. Unter anderem wurde die Integration des Apple iPhone erweitert. Als Highlight nennt Daimler in diesem Zusammenhang die Sprachbedienung Siri sowie die Echtzeit-Positionsfreigabe Glympse. Als weitere Funktionen werden Facebook, Twitter sowie Navigationslösungen mit internetbasierten Verkehrsinformationen in Echtzeit genannt. Angaben zu den Preisen macht Mercedes noch nicht. Wettbewerber wie der BMW X1 starten bei rund 28.000 Euro. Entsprechend dürfte die preisliche Einstufung knapp unter 30.000 Euro beginnen.

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