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Elektromobilität Michelin und Faurecia entwickeln Brennstoffzellen

| Redakteur: Thomas Günnel

Wasserstoff-Brennstoffzellen sind eine Alternative zur batterieelektrischen Mobilität. Michelin und Faurecia entwickeln künftig gemeinsam an der Technik.

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Michelin und Faurecia entwickeln gemeinsam Wasserstoff-Brennstoffzellen, vorrangig für Nutzfahrzeuge.
Michelin und Faurecia entwickeln gemeinsam Wasserstoff-Brennstoffzellen, vorrangig für Nutzfahrzeuge.
(Bild: Michelin)

Michelin und der Automobilzulieferer Faurecia wollen gemeinsam Wasserstoff-Brennstoffzellen entwickeln und in die Massenproduktion bringen. Der Schwerpunkt liege auf Brennstoffzellen für Nutzfahrzeuge. Dazu gründen beide das Gemeinschaftsunternehmen Symbio. Symbio ist bereits heute ein Tochterunternehmen von Michelin, das sich mit integrierten Wasserstoff-Brennstoffzellen und entsprechenden Dienstleistungen beschäftigt. Rund 140 Millionen Euro investieren beide Firmen nach eigenen Angaben in das Gemeinschaftsunternehmen, im Blick sind die Märkte in Europa, China und den Vereinigten Staaten.

Zwei Millionen Brennstoffzellen-Pkw bis 2030

Die Ziele sind hoch gesteckt: Im Jahr 2030 soll der Marktanteil 25 Prozent betragen, der Umsatz mehr als 1,5 Milliarden Euro. Bis 2030 prognostizieren die Unternehmen einen Anteil an wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen von zwei Millionen Pkw und 350.000 Lkw. Michelin und Faurecia halten jeweils 50 Prozent an Symbio. Leiter des Unternehmens sind Fabio Ferrari und der ehemalige Direktor der „Light Vehicle Product Line“ bei Faurecia Clean Mobility, Guillaume Salvo.

Mehr zur Brennstoffzelle

In Ausgabe 11/12 betrachten wir das Potenzial der Brennstoffzelle in unserer Titelgeschichte. Das aktuelle Magazin der »Automobil Industrie« erscheint am 28. November und ist etwa vier Wochen später im Heftarchiv online verfügbar.

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