Motorsport Engineering

Nanoflowcell plant Einstieg in Formel E

| Redakteur: Jens Scheiner

Nanoflowcell plant gemeinsam mit der Elektroserie Formel E ein mit Flusszellen-Batterien angetriebenen Rennwagen zu bauen.
Nanoflowcell plant gemeinsam mit der Elektroserie Formel E ein mit Flusszellen-Batterien angetriebenen Rennwagen zu bauen. (Bild: Formel E/LAT Photographic)

Die Nanoflowcell Holdings steht vor einem Engagement in der Elektroserie Formel E. Ziel ist es ein mit Flusszellen-Batterien angetriebenes Formel-E-Auto zu bauen. Diese Technologie könnte künftig die Lithium-Ionen-Akkus der Formel E ablösen.

Nanoflowcell befindet sich derzeit in Gesprächen mit der Elektroserie Formel E, um ein Rennwagen zu bauen, dass mit Flusszellen-Batterien angetrieben wird. Die Flusszelle könnte in Zukunft die Lithium-Ionen-Akkus der Formel E ablösen. Bereits in Saison fünf (2018/19) könnte der erste Prototyp im Rahmen der Formel-E-Rennen auf die Strecke gehen.

Technik aus dem Quant 48-Volt

Um die Vorgaben für die maximale Batterie- und Motorenleistung zu erfüllen, könnte ein gedrosseltes und adaptiertes Fahrsystem, wie es im Quant 48-Volt verbaut ist, zum Einsatz kommen. Denn für die Saison 2018/19 will die FIA eine Batterieleistung mit 54 Kilowattstunden zulassen und die Motorleistung auf 250 kW erhöhen. Derzeit hat der Nanoflowcell-Flusszellen-Allrad-Elektroantrieb eine maximale Leistung von 560 kW/760 PS. Energiespender ist eine Flusszelle mit sechs Membranen, die einen Dauerstrom von 300 kWh liefern kann. Damit beschleunigt der Quant 48-Volt von 0 auf 100 km/h in unter 2,4 Sekunden, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h und legt nach eigenen Angaben Reichweiten von über 1.000 Kilometern zurück.

In Anbetracht der nötigen Vorbereitungen auf eine Teilnahme an der FIA-Formel-E-Meisterschaft und eine Akzeptanz seitens der FIA vorausgesetzt, wird es mindestens noch bis zur übernächsten Renn-Saison dauern, bis ein QUANT-Flusszellen-Elektrosportler sein erstes offizielles FIA-Rennen bestreiten wird.

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