Prozessinnovation Neue Fertigungsverfahren für Kühlplatten und Rotoren

Von Hartmut Hammer 4 min Lesedauer

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Die Hardware alternativer Antriebe hat noch Optimierungspotenzial. Zulieferer wie Mubea und Wieland etwa, senken mit Prozessinnovationen das Fahrzeuggewicht, die Herstellkosten – und steigern die Leistung der Autos.

Die Kühlplatte von Mubea soll dank Rollbonden zehn Prozent leichter und günstiger als Wettbewerbskonzepte sein.(Bild:  Mubea)
Die Kühlplatte von Mubea soll dank Rollbonden zehn Prozent leichter und günstiger als Wettbewerbskonzepte sein.
(Bild: Mubea)

Die Mubea Tailored Rolled Blanks GmbH aus Attendorn hat eine neue Fertigungstechnik entwickelt, durch die Kühlplatten nach Unternehmensangaben bis zu zehn Prozent leichter und kostengünstiger als im herkömmlichen Lötverfahren werden. Aber Löten hat noch weitere Nachteile: So können verlötete Kühlplatten durch die unterschiedlichen Legierungen nur bedingt rezykliert werden, sind anfälliger für Korrosion und bieten nur eine eingeschränkte Flexibilität bei den Kanalgeometrien.

Die per Rollbonden hergestellte Kühlplatte weist laut Mubea diese Nachteile nicht auf. Beim Rollbonden (oder auf Deutsch Walzplattieren) werden zwei metallische Bänder unter hohem Druck und bei höheren Temperaturen in einem Walzvorgang miteinander verbunden. Dadurch entsteht an den Kontaktflächen eine materialschlüssige und sehr dichte Verbindung.