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Neue Modelle Neues Mercedes-AMG-Modell zum 50. Geburtstag

| Autor / Redakteur: Ampnet / Wolfgang Sievernich

Mercedes-AMG feiert dieses Jahr sein 50. Jubiläum. Das nimmt die Marke zum Anlass, seine Sportwagenfamilie um das GT C Coupé zu erweitern. Mehr Leistung und Ausstattung locken.

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Mit dem neuen Mercedes-AMG-Sondermodell GT C „Edition 50“ feiert die Daimler-Tochter ihr 50-jähriges Bestehen.
Mit dem neuen Mercedes-AMG-Sondermodell GT C „Edition 50“ feiert die Daimler-Tochter ihr 50-jähriges Bestehen.
(Bild: Daimler)

Das 50. Jubiläum der Marke Mercedes-AMG feiert die sportliche Daimler-Tochter mit einem Sondermodell: dem GT C Coupé. Es wird zwischen GT S und GT R positioniert und startet als Sondermodell „Edition 50“. Parallel dazu werden die Modelle Mercedes-AMG GT und AMG GT S optisch und technisch aufgewertet, unter anderem durch noch mehr Leistung. Die neuen Modelle sind an dem markanten „Panamericana“-Grill zu erkennen, den nun alle GT-Modelle tragen – er betont die Nähe zum Motorsport.

Aktives Luftregelsystem in der Frontschürze

Vom GT R bekommen nun auch alle anderen Modelle das aktive Luftregelsystem Airpanel. Senkrechte Lamellen, die sich im unteren Bereich der Frontschürze befinden, lassen sich per Elektromotor in rund einer Sekunde öffnen und schließen und soll eine bedarfsgerechte Kühlung gewährleisten. Im normalen Fahrbetrieb, ohne erhöhten Kühlluftbedarf, sind die Lamellen geschlossen, um den Luftwiderstand zu reduzieren und die Luft gezielt in Richtung Unterboden zu lenken. Dies verbessert die aerodynamische Effizienz der Fahrzeuge. Erst wenn vordefinierte Temperaturen erreicht werden und der Luftbedarf besonders hoch ist, öffnen die Lamellen und lassen maximale Kühlluft zu den Wärmetauschern strömen. Im Rahmen dieser Weiterentwicklung wanderte der Motorölkühler bei allen Modellen vom Bug in die Radläufe. Im Gegenzug erhielt der Hauptwasserkühler seinen Platz im Bug.

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Mehr Leistung und Drehmoment

Mercedes-AMG ordnet die Leistungs- und Drehmomentstufen des 4,0 Liter-V8-Biturbo-Motors neu. So leistet das Einstiegsmodell AMG GT jetzt 350 kW/476 PS und damit 10 kW/14 PS mehr als bisher. Außerdem liefert der Achtzylinder in der Basisversion mit 630 Newtonmetern nun 30 Nm mehr maximales Drehmoment. Der Leistungszuwachs beim GT S beträgt 9 kW/12 PS auf 384 kW/522 PS. Das maximale Drehmoment klettert um 20 Nm auf 670 Nm. Die nächste Stufe markieren die C Varianten des Coupés und Roadsters mit jeweils 410 kW/557 PS und 680 Nm maximalem Drehmoment. An der Spitze fährt der AMG GT R mit 430 kW/585 PS und 700 Nm Drehmoment.

Die neuen hinteren Seitenwände verbreitern den AMG GT C im Vergleich zum AMG GT und AMG GT S um insgesamt 57 Millimeter. Das entspricht exakt dem Maß des AMG GT R. Das schafft Raum für größere Räder und eine breitere Spur. Beide Maßnahmen erhöhen die Traktion und ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten. Die ebenfalls breiter ausgeformte Heckschürze des GT C verbessert den Luftstrom am Heck. Der Heckflügel ist wie bei AMG GT und AMG GT S in die Kofferraumklappe integriert und fährt – abhängig vom gewählten Fahrprogramm – bei definierten Geschwindigkeiten elektrisch aus- und ein.

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