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Personalie Oleg Son wird Designchef von Kia in China

| Redakteur: Jens Scheiner

Oleg Son übernimmt Anfang November die Funktion des „Head of Kia Design China“. Neben der Leitung des Designteams soll er zudem eng mit dem chinesischen Forschungs- und Entwicklungszentrum des Hyundai-Kia-Konzerns zusammenarbeiten.

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Oleg Son übernimmt Anfang November die Funktion des „Head of Kia Design China“.
Oleg Son übernimmt Anfang November die Funktion des „Head of Kia Design China“.
(Bild: Kia)

Oleg Son wird neuer Designchef von Kia in China. Der 56-jährige war fast drei Jahrzehnte für die PSA-Gruppe tätig, darunter mehrere Jahre in China und zuletzt für die PSA-Premiummarke DS. Für Kia soll er ab November von Shanghai aus eine langfristige Designstrategie für China entwickeln und die dortigen Designaktivitäten steuern. Zu seinen Aufgaben gehört neben der Leitung des chinesischen Kia-Designteams in Yantai auch die enge Abstimmung mit dem chinesischen Forschungs- und Entwicklungszentrum des Hyundai-Kia-Konzerns.

Son berichtet direkt an Peter Schreyer, den Präsidenten und Chefdesigner der Kia Motors Corporation und der Hyundai Motor Company, sowie an Seon Ho Youn, den Leiter des koreanischen Kia-Designzentrums. Im globalen Designnetzwerk der Marke wird er zudem eng mit den Chefs der Kia-Designteams in Europa und den USA, Gregory Guillaume und Tom Kearns, sowie dem neuen Head of Styling, Pierre Leclercq, zusammenarbeiten.

Über Oleg Son

In der PSA-Gruppe hatte Son verschiedene Führungspositionen inne: So war er von 2003 bis 2008 Chefdesigner von Citroën und baute anschließend in Shanghai das erste dezentrale Designstudio des PSA-Konzerns auf. Zu den Fahrzeugen, die er maßgeblich mitgestaltete, gehören unter anderem der Citroën C4 sowie die Citroën-Studien „GT Gran Turismo“ und „Metropolis“, die als Wegbereiter der Premiummarke DS gelten. Seine jüngsten Projekte waren der neue DS3 und der neue DS5. Son studierte Industrie- und Transportdesign an der Pariser Designhochschule ENSAAMA (École Nationale Supérieure des Arts Appliqués et des Métiers d’Art) und absolvierte ein Transportdesign-Studium am Royal College of Art in London.

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