Plug-In-Hybrid

Porsche 918 Spyder: Zukunft des Sportwagens?

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Unterwegs nachladen

Anders als bei Elektrosportwagen wie dem Tesla, dem SLS ed von Mercedes oder dem verhinderten Audi e-Tron muss man dabei nicht nach der Reichweite schauen. Klar ist der Akku nach knapp 30 Kilometern irgendwann leer, und auf der Nordschleife fühle sich das Auto danach plötzlich an, als ob es stehe, klagt PS-Veteran und Porsche-Werksfahrer Walter Röhrl. Aber statt den 918 dann 3,8 Stunden an die Steckdose oder 25 Minuten an den weitere 20.000 Euro teuren Schnelllader zu hängen, kann man einfach weiter fahren. Denn der V8 hat so viel Power, dass er die Batterie auch unterwegs in fünf Minuten wieder laden kann.

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Plug-In-Hybrid in künftigen Modellen

In der Zwischenzeit jedoch liegt wieder ein vertrautes Brüllen in der Luft es riecht nach heißem Öl und verbranntem Gummi – und für die Porsche-Fahrer ist die Welt wieder in Ordnung. Wenn es nach Entwicklungschef Wolfgang Hatz geht, wird sich die Kundschaft an dieses ungewohnte Wechselspiel gewöhnen müssen. Nicht nur, weil der abgespeckte 918-Antrieb wohl noch in dieser Generation auch im 911 Einzug hält. Sondern weil der Plug-in-Hybrid der Sportwagenschmiede womöglich auf Dauer den Bestand sichern wird: „Damit beweisen wir auch kritischen Beobachtern, dass Sportwagen noch eine große Zukunft haben.“

Technische Daten – Porsche 918 Spyder

Zweisitzer Supersportwagen mit herausnehmbaren Dachhälften

  • Länge: 4,65 Meter, Breite: 1,94 Meter, Höhe: 1,17 Meter, Radstand: 2,73 Meter,
  • Kofferraumvolumen: ca. 110 Liter,
  • 4,6-Liter- V8-Benziner und 2 E-Motoren, 652 kW/887 PS,
  • max. Drehmoment: 1.280 Nm,
  • Vmax: 345 km/h,
  • null bis 100 km/h in 2,6 Sekunden,
  • 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe,
  • Normverbrauch: 3,0 Liter/100 km,
  • CO2-Ausstoß: 70 g/km,
  • Preis 768.026 Euro.

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