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Dura Raus aus Chapter 11

| Redakteur: Bernd Otterbach

Dura Automotive Systems hat bekannt gegeben, dass das zuständige amerikanische Konkursgericht den Sanierungsplan und damit den Austieg aus dem Insolvenzverfahren gebilligt habe.

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Richter Kevin J. Carey entschied am Dienstag, dass der Sanierungsplan von Dura den Anforderungen des US-Konkursgesetzes genügt und unterzeichnete den Gerichtsbeschluss, der den Weg aus der Insolvenz bestätigt. Das Unternehmen erhielt zudem kürzlich die Verpflichtungserklärungen, die für die Finanzierung des Ausstiegs aus dem Verfahren nach Chapter 11 erforderlich sind.

„Dies ist ein erfreulicher Tag für Dura und unsere Anteilseigner, da wir unser Ziel der Sanierung erreicht haben“, sagte Larry Denton, Vorsitzender und CEO. „Es gibt immer noch einiges zu tun, aber unsere Finanz-Ergebnisse liegen weiterhin über den Zielsetzungen.“

„Öffentlich berichtende Aktiengesellschaft“

Wenn das Unternehmen aus dem Verfahren entlassen ist, werden DIP-Ansprüche, Verwaltungsausgaben und bestimmte Ansprüche mit hoher Priorität ausbezahlt werden. Halter von ‚Second Line‘-Schulden werden neue konvertierbare Vorzugsaktien für ihre Ansprüche erhalten. Senior Notes und andere generelle ungesicherte Ansprüche erhalten 100 Prozent neuer Stammaktien.

Die vor der Insolvenz ausgegebenen untergeordneten Notes, konvertierbaren Vorzugspapiere werden im Rahmen des Plans nicht abgegolten. Dura rechnet damit, nach Entlassung aus dem Verfahren eine nach den Regeln der amerikanischen Börsenaufsicht öffentlich berichtende Aktiengesellschaft zu sein.

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