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Renault Clio: Viel Platz im Kleinwagen

| Autor/ Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Jens Scheiner

Nach sieben Jahren Bauzeit geht der Renault Clio im Sommer in die fünfte Generation. Die wichtigsten Neuerungen sind von außen jedoch nicht zu sehen.

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Im Sommer kommt die neue Generation des Renault Clio auf den Markt.
Im Sommer kommt die neue Generation des Renault Clio auf den Markt.
(Bild: Renault)

Trotz seines relativ hohen Alters war der Renault Clio im vergangenen Jahr hinter dem VW Golf das meistverkaufte Auto Europas. Im Sommer kommt nun die neue Generation – Premiere feiert der Kleinwagen zuvor auf dem Automobilsalon in Genf (7. bis 17. März).

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Neue Kleinwagenplattform für den gesamten Konzern

Äußerlich bleibt der fünfte Clio dem Stil seines im Jahr 2012 lancierten Vorgängers treu, duckt sich aber etwas flacher auf den Asphalt und wirkt dadurch eine Idee schnittiger. Unter dem Blechkleid des Fünftürers ist aber alles neu: Das wirtschaftlich wichtigste Modell der Marke steht auf einer neuen Kleinwagenplattform, die künftig auch die Konzerngeschwister Nissan Juke und Dacia Sandero tragen wird. Gegenüber dem Vorgänger ist der Clio leicht geschrumpft, allerdings soll der Kofferraum nun mit fast 400 Litern für einen Kleinwagen ungewöhnlich groß ausfallen. Ein komplett neuer Stil zieht im Innenraum ein, der künftig von einem großen Hochformat-Bildschirm (je nach Ausstattung bis zu 25,4 Zentimeter Diagonale) in der Mittelkonsole dominiert wird, über den die meisten Infotainment-Funktionen bedient werden. Insgesamt soll das Cockpit dank farbiger Materialien und weicher Kunststoffe höherwertig wirken als zuletzt.

Noch keine Informationen gibt es zu den Motoren. Neben den vom Kleinstwagen Twingo bekannten Dreizylindermotoren dürfte es für höhere Leistungsanforderungen den 1,3-Liter-Vierzylinder geben, den Mercedes auch in der A-Klasse einsetzt. Für die nähere Zukunft denkbar ist auch ein 48-Volt-Hybrid. Ob es wie im aktuellen Clio einen Diesel geben wird, ist unklar. Immerhin lassen sich die Preise schätzen: Sie dürften wie gehabt bei rund 13.000 Euro starten.

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