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RWTH Aachen erweitert Testgelände für autonomes Fahren

| Redakteur: Sven Prawitz

Die RWTH Aachen erweitert das „Aldenhoven Testing Center“ (ATC) um eine weiteren Parcours. Auf der Testumgebung „CERMcity“ sollen typische Situation aus dem städtischen Bereich simuliert werden.

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Gestern (27. März) erfolgte der symbolische Spatenstich auf dem Gelände der RWTH Aachen.
Gestern (27. März) erfolgte der symbolische Spatenstich auf dem Gelände der RWTH Aachen.
(Bild: Schmitter Fotografie)

Die RWTH Aachen erweitert ihr Testgelände in Aldenhoven. Die bestehenden Strecken des „Aldenhoven Testing Center“ (ATC) werden um eine Testumgebung für urbanen Verkehr ergänzt. Das Projekt nennt sich „CERMcity“ und soll eine sichere und reproduzierbare Darstellung von des städtischen Verkehrssituationen ermöglichen.

Hierfür werden beispielsweise Kreuzungen, Parkbereiche, Haltestellen, Zebrastreifen sowie eine flexible Multifunktionsfläche errichtet. Hinzu kommen simulierte Häuserfronten und eine Abdeckung mit Funktechnologien zur Einbindung von Sensoren und Aktoren. Die physische Umgebung, die Fahrzeugplattformen und die Methodik werden ab Oktober 2018 allen interessierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung stehen.

Förderung durch Bundesministerium

Das Projekt Cermcity startete im Oktober 2016 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 3,3 Millionen Euro gefördert. Die RWTH Aachen koordiniert das Gesamtvorhaben mit Beteiligung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, der FH Aachen, des TÜV Rheinland sowie der Firmen Baselabs und Silicon Radar. Seitens der RWTH Aachen sind das Institut für Kraftfahrzeuge, das Institut für Regelungstechnik sowie das Institut für Hochfrequenztechnik involviert.

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