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Zulieferer Schaeffler und Diehl Metall kooperieren

| Redakteur: Sven Prawitz

Schaeffler und Diehl Metall arbeiten künftig im Bereich von Synchronringen und Synchronisierungssystemen zusammen. Die Getriebekomponenten sollen so besser aufeinander abgestimmt werden.

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Das Short-System von Schaeffler und Diehl soll bei gleicher Leistung weniger Bauraum beanspruchen.
Das Short-System von Schaeffler und Diehl soll bei gleicher Leistung weniger Bauraum beanspruchen.
(Bild: Schaeffler/Diehl Metall)

Schaeffler und Diehl Metall kooperieren im Bereich von Synchronringen und Synchronisierungssystemen für Fahrzeuggetriebe. Das erweiterte Produktportfolio soll neben erprobten Komponenten mit standardisiertem Design auch neue Lösungen für eine Bauraumoptimierung ohne Leistungseinbußen bieten. Die Nähe der Fertigungs- sowie Entwicklungsstandorte beider Unternehmen vereinfache zudem die Kundenberatung vor Ort und die weltweite Produktion der Synchronisationssysteme, so Schaeffler. Die Systeme können nun in Deutschland, Brasilien, China, Indien und Thailand gefertigt werden.

Schaeffler und Diehl Metall bieten mit dem Eco- und Short-System zwei Produkte an. Das Eco-System soll mit einem standardisierten und doch individuell ausgerichteten Design hohe Effizienz und Systemperformance ermöglichen. Das Short-System soll durch aufeinander abgestimmte Komponenten und Techniken Bauraum ohne Leistungseinbußen sparen können. Die Schaeffler-Technologies-Short-Synchro nutzt beispielsweise die Vorteile der Umformtechnik, um den axialen Bauraum des Getriebes zu reduzieren. Laut Schaeffler wird der axiale Bauraum um bis zu 25 Prozent verkürzt – wird das volle Potenzial genutzt sollen bis zu 3,5 Kilogramm Ersparnis möglich sein. Unter anderem sollen kleinere Verzahnungsmodule die für die Leistungsfähigkeit relevante Breite der Reibkonen, die Belastung der Verzahnung und das für niedrige Schleppmomente wichtige Lüftspiel erhalten.

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