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Seat bekommt neuen Entwicklungsvorstand

| Autor/ Redakteur: Andreas Grimm / Jens Scheiner

Lange Jahre hat Matthias Rabe die Modernisierung von Seat geprägt und vorangetrieben. Jetzt wechselt der Vorstand für Forschung und Entwicklung zu VW Pkw. Sein Nachfolger Axel Andorff (Foto) hat bei Daimler an einem Zukunftsthema gearbeitet.

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Axel Andorff ist seit dem 1. März Vorstand für Forschung und Entwicklung von Seat in Spanien.
Axel Andorff ist seit dem 1. März Vorstand für Forschung und Entwicklung von Seat in Spanien.
(Bild: Seat)

Der langjährige Entwicklungsvorstand von Seat, Matthias Rabe, wechselt zur Marke Volkswagen. Für die Wolfsburger wird er den neu geschaffenen Bereich „Technical Development Operations“ verantworten. Seine bisherigen Seat-Aufgaben hat mit Wirkung zum 1. März Axel Andorff übernommen. Rabe war seit Januar 2011 Entwicklungsvorstand. Zuvor arbeitete er bereits für Volkswagen in der Aufbauentwicklung (Interieur/Exterieur). Im Seat-Führungsgremium gehörte er zu den dienstältesten Vorständen.

Rabes Nachfolger Andorff arbeitete fast 20 Jahre lang für Daimler. Der 46-Jährige war unter anderem fünf Jahre lang verantwortlich für die Konzepte der Fahrzeugarchitektur im Bereich Elektro- und Kompaktfahrzeuge bei Mercedes-Benz. Zuvor hatte er verschiedene Positionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Einkauf bei Mercedes-Benz inne. Unter anderem war er Leiter der ersten Modellgeneration des GLA, CLA und CLA Shooting Brake.

In seiner neuen Funktion wird Andorff wieder viel mit Elektro- und Konzeptfahrzeugen zu tun haben, steigt doch Seat jetzt erst richtig in die Elektromobilität ein. Als Forschungs- und Entwicklungsvorstand soll er „die Innovationsprojekte vorantreiben und neue Lösungen für Mobilitätsangebote von morgen entwickeln“. Die am 4. März zum Auftakt des Genfer Salons vorgestellte Elektro-Studie „Seat el-born“ ist aber natürlich noch unter der Regie Rabes entstanden.

Andorff ist für die Design-Bereiche zuständig, in denen die Konzepte für sämtliche Fahrzeuge der Marke entstehen. Hierzu gehört auch das Seat Technical Centre, für das mehr als 1.000 Ingenieure arbeiten und Innovationen für Fahrzeuge sowie zukünftige Mobilitätslösungen entwickeln.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«