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Fahrbericht Seat Ibiza FR: vielseitiger Kleinsportler

| Autor: Jens Scheiner

Jung, stylisch und connected - an diese Zielgruppe wendet sich Seat mit dem Ibiza. Und zwar mit Erfolg: Denn 40 Prozent der Käufer sind jünger als 30 Jahre. Der Frauenanteil ist hoch: er liegt bei 55 Prozent.

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Seit dem Facelift im Jahr 2012 wäre in diesem Jahr ein Modellwechsel fällig, dieser wurde aber verschoben. Trotzdem hat Seat kleine Modifikationen am Ibiza FR vorgenommen.
Seit dem Facelift im Jahr 2012 wäre in diesem Jahr ein Modellwechsel fällig, dieser wurde aber verschoben. Trotzdem hat Seat kleine Modifikationen am Ibiza FR vorgenommen.
(Foto: Seat)

Nachdem der letzte Facelift im Jahr 2012 stattgefunden hatte, wäre in diesem Jahr ein Modellwechsel fällig gewesen. Doch er wurde verschoben. Die fünfte Generation des Ibiza kommt wohl erst, wenn im VW-Konzern auch die Kleinwagen mit dem modularen Querbaukasten geführt werden. Deshalb hat Seat sein Erfolgsmodell jetzt nur geringfügig modifiziert. Die Änderungen erkennt nur ein geschultes Auge. Die Spanier haben die Form der Scheinwerfer etwas gestrafft und mit einem integrierten LED-Tagfahrlicht ausgestattet. Dadurch wirkt die Frontoptik im Vergleich zum Vorgänger etwas aggressiver. Wohl wegen des hohen Frauenanteils untern den Käufern hat Seat seine Palette an frischen Farben erweitert: Die Kundinnen können hier von Chilli Rot bis Lima Grün wählen. Auch die Männer haben Grund zu Freude: Mit den neu entworfenen 16- und 17-Zoll-Felgen, wirkt das Fahrzeug sportlicher. Mehr Aufwand hat Seat für die Fassade leider nicht betrieben.

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Gut vernetzt

Im Innenraum hingegen haben die Entwickler dann doch etwas mehr Hand angelegt. Sehr wertig präsentiert sich in dem von uns getestetem Ibiza FR (Formular Racing) das Armaturenbrett mit neu verwendeten Materialien. Obwohl auf Echtleder verzichtet wurde, wirkt es angenehm und sportlich. Die roten Nähte an Lenkrad, Schaltknauf, Handbremshebel und Sportsitzen unterstreichen zusätzlich den Sportmodellcharakter. Die Sitze sind bequem und bieten einen guten Seitenhalt. Das Multifunktionssportlenkrad liegt gut in der Hand, und die Knöpfe darauf lassen sich einfach bedienen. Die dahinterliegenden Instrumente wie Tacho und Drehzahlmesser sind gut lesbar, ebenso die Anzeigen des dazwischen liegenden Bildschirms, da dieser an Größe gewonnen hat. In die Mittelkonsole ist ein 6,8 Zoll großes Touchscreen integriert. Die Vernetzungsmöglichkeiten des kleinen Spaniers sind ebenso vielfältig wie einfach. Egal ob „Android Auto“, „Apple CarPlay“ oder „Mirror Link“: Jedes Gerät lässt sich unabhängig vom Betriebssystem bedienen. Eine App spiegelt die Inhalte des Smartphones problemlos auf den Bildschirm. Serienmäßig an Bord sind einige Assistenzsysteme, wie beispielsweise ein Müdigkeitswarner und eine Multikollisionsbremse. Eine Rückfahrkamera kostet 290 Euro extra.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE