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Elektromobilität SGL und Hyundai erweitern Auftrag für Brennstoffzellen-Komponenten

| Redakteur: Sven Prawitz

Hyundai benötigt mehr Brennstoffzellen-Komponenten. Mit dem Automobilzulieferer SGL Carbon hat der koreanische Autohersteller deshalb einen bestehenden Liefervertrag erweitert.

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Gasdiffusionsschicht der SGL Carbon.
Gasdiffusionsschicht der SGL Carbon.
(Bild: SGL)

Die SGL Carbon und Hyundai haben den bestehenden Liefervertrag für Brennstoffzellenkomponenten vorzeitig verlängert – er umfasst jetzt eine höhere Produktions- und Liefermenge von Gasdiffusionsschichten für das Brennstoffzellenauto Nexo, teilt SGL mit.

Nach eigenen Angaben plant SGL Carbon den Umsatz mit Komponenten für Brennstoffzellen mittelfristig auf jährlich rund 100 Millionen Euro zu erhöhen. Das wäre das Fünffache des heutigen Auftragsvolumens. Infolge der steigenden Nachfrage habe das Unternehmen am Standort in Meitingen seine Produktionskapazitäten sukzessive erhöht.

Um die beschleunigte Kommerzialisierung weiter voranzutreiben, werde das Geschäft mit Gasdiffusionsschichten noch im vierten Quartal 2019 von der zentralen Entwicklungsabteilung Central Innovation in den Geschäftsbereich Graphite Materials & Systems umgegliedert.

Die Aufgabe der Gasdiffusionsschichten

Die Gasdiffusionsschichten regulieren in der Brennstoffzelle den Gastransport sowie den Abtransport von Wasser und Wärme. Damit beeinflussen sie die Leistungsdichte und den Wirkungsgrad der Brennstoffzelle. Die Gasdiffusionsschichten der SGL Carbon kamen im Jahr 2012 erstmalig serienmäßig im Hyundai ix35 Fuel Cell zum Einsatz.

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