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Zentrale Verschlüsselung erschwert Hacken vernetzter Fahrzeuge
Vor dem Hintergrund möglicher Gefahren durch unberechtigten Zugriff auf das vernetzte Fahrzeug spielt die Sicherheitsarchitektur der Netzwerk-Plattform eine entscheidende Rolle. Ein zentraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts ist die risikobasierte Authentifizierung. Bei diesem Ansatz werden die Benutzerinformationen mit den Systeminformationen kombiniert, um den Zugriff des Benutzers auf die Anwendungen und Fahrzeugsysteme zu authentifizieren. Die Regeln dafür sind in der Plattform hinterlegt und werden somit automatisch auf alle Geräte und Anwendungen angewandt.
Ein Hacker wird immer versuchen, das schwächste Glied in der Sicherheitskette zu identifizieren und darüber Zugang zu erhalten. Wenn die Sicherheitsmerkmale nur auf einer Komponente (z.B. Mobilgerät) hinterlegt sind, steigt das Risiko eines unbefugten Zugriffs enorm an. Entscheidend ist deshalb das eingesetzte Verschlüsselungskonzept: Durch die zentrale Verschlüsselung über die Cloud-Plattform wird das Hacken vernetzter Fahrzeuge deutlich erschwert, denn damit kommt den einzelnen Komponenten eine wesentlich geringere Bedeutung zu. Selbst wenn eine Komponente (z.B. das Kundenportal) durch einen Hacker-Angriff kompromittiert wurde, sind alle übrigen Teilbereiche der Sicherheitsarchitektur immer noch vor unbefugten Zugriffen geschützt.
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