Car-IT Sicherheitsarchitektur in der Cloud

Autor / Redakteur: Dirk Gerretz, Business Consultant Automotive, Covisint / Michael Ziegler

Alles spricht vom vernetzten Fahrzeug. Doch Automobilherstellern fehlt oft das nötige ICT-Know-how – gerade in Bezug auf die notwendige Sicherheitsarchitektur. Hilfe kommt von der zentralen Netzwerkplattform aus der „Cloud“.

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Die Bandbreite der Einsatzszenarien und Dienste reicht vom Diebstahlschutz über die Fahrzeugkommunikation mit dem Hersteller oder der Werkstatt bis hin zur Einbindung von Internet-basierten Diensten aller Art.
Die Bandbreite der Einsatzszenarien und Dienste reicht vom Diebstahlschutz über die Fahrzeugkommunikation mit dem Hersteller oder der Werkstatt bis hin zur Einbindung von Internet-basierten Diensten aller Art.
(Covisint)

Kein Automobilhersteller kommt mehr am Internet im Fahrzeug vorbei. Das beweist auch eine neue Umfrage des Marktforschungsunternehmens Puls: Danach erwarten 47 Prozent der Befragten von einem Neuwagen, dass er vernetzt ist. Die Branche benötigt daher nachhaltige Konzepte, die den vielfältigen Herausforderungen des vernetzten Fahrzeugs gerecht werden. Die Bandbreite der Einsatzszenarien und Dienste spielt eine entscheidende Rolle bei der Differenzierung vom Wettbewerb. Sie reicht von Diebstahlschutz über die Fahrzeugkommunikation mit dem Hersteller oder der Werkstatt bis hin zur Einbindung von Internet-basierten Diensten aller Art wie beispielsweise E-Mail oder Multimedia-Angebote sowie Komfort-Services wie Parkplatzsuche auf Grundlage von Echtzeit-Informationen. Die sichere Basis für die Gesamtheit der digitalen Services kann eine ICT-Netzwerkplattform (Information and Communication Technology) im Internet – oder der sogenannten Cloud – bieten.

Die ICT-Netzwerkplattform ist innerhalb des Connected-Car-Konzepts das Rückgrat aller technischen Anforderungen, die erfüllt sein müssen, um das Automobil sicher zu vernetzen und Kunden damit ein modernes Automobilerlebnis zu ermöglichen. Dazu gehören Identitätsmanagement, Konnektivität und Sicherheit. Eine sichere und anwenderfreundliche Identitätsmanagement-Plattform verhindert das Eindringen Unbefugter in die Fahrzeug-IT. Auch stellt die Plattform die Kommunikation zwischen Fahrzeugherstellern, -händlern und -haltern für Softwareupdates und Diagnosemöglichkeiten sicher.

Die sichere und automatische Bereitstellung und Terminierung der Anwenderidentitäten (Provisioning/Deprovisioning) ist wichtig bei Halterwechseln. Und schließlich ermöglicht die Plattform den sicheren und einfachen Zugriff auf Cloud-Dienste, indem sich Autofahrer gegenüber diesen Services automatisch per Single-Sign-on authentifizieren, ohne wiederholt Passwörter bei den verschiedenen Angeboten eingeben zu müssen. Dabei spielt es keine Rolle, wie die Internet-Verbindung des Fahrzeugs technisch realisiert ist – ob also ein Hersteller eine SIM-Karte fest im Fahrzeug verbaut (embedded), die Verbindung über das Mobilgerät des Fahrzeughalters herstellt (mobile) oder eine Kombination beider Möglichkeiten nutzt. Damit gewährleistet die cloud-basierte Netzwerkplattform, dass alle Verbindungskonzepte von Herstellern, Zulieferern und Partnern nahtlos zusammengeführt werden können.

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