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Elektromobilität Ssangyong: E-Auto kommt 2021

| Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Jens Scheiner

In der ersten Hälfte des kommenden Jahres rollt das erste vollelektrische Ssangyong-Modell zu den Händlern. Wie zu erwarten: Es wird ein SUV.

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Bislang gibt es nur Skizzen vom kommenden Ssangyong-E-Modell.
Bislang gibt es nur Skizzen vom kommenden Ssangyong-E-Modell.
(Bild: Ssangyong)

Ssangyong bringt sein bereits angekündigtes Elektroauto im ersten Halbjahr 2021 auf den Markt und veröffentlichte gleichzeitig erste Skizzen des neuen Modells. Bei dem Stromer, der unter dem Projaktnamen E100 entwickelt wurde, handelt es sich um ein Mittelklasse-SUV.

Es teilt sich die Plattform mit dem Ssangyong Korando, der im vergangenen Jahr neu an den Start gegangen war. Optisch soll es sich jedoch deutlich unterscheiden – nicht nur durch den geschlossenen Kühlergrill. Die Linienführung ist den Angaben zufolge von der Natur inspiriert und soll für einen möglichst geringen Windwiderstand sorgen.

Über das Auto ist wenig bekannt. Ssangyong hält sich in Sachen Details bedeckt und verrät bislang nur, dass die Motorhaube aus Gewichtsgründen komplett aus Aluminium bestehen soll.

Über das Auto ist wenig bekannt. Ssangyong hält sich in Sachen Details bedeckt.
Über das Auto ist wenig bekannt. Ssangyong hält sich in Sachen Details bedeckt.
(Bild: Ssangyong)

Elektrifizierung für CO2-Ziele notwendig

Zuletzt war von einer Reichweite von bis zu 450 Kilometern die Rede. Ssangyong hatte auf dem Genfer Automobilsalon 2018 ein elektrisch angetriebenes Konzeptfahrzeug vorgestellt, das dem Datenblatt zufolge auf eben diese Reichweite kam. In der Studie e-SIV waren ein 140 kW starker Elektromotor und eine 61,5-kWh-Batterie verbaut.

Ssangyong muss wie alle anderen Hersteller auf die Einhaltung der kommenden CO2-Ziele in Europa achten, um Strafzahlungen zu vermeiden. Auch wenn für das Fabrikat aufgrund des relativ geringen Absatzes weniger strenge Grenzwerte gelten, kommt auch Ssangyong nicht um die Elektrifizierung herum. Im neuen Korando soll ab Ende 2020 auch ein Mildhybrid für Einsparungen beim Verbrauch und damit beim CO2-Ausstoß sorgen.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«