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Eine fiktive Stadt
Lieber bastelt er ein Modellhaus, das zu seinen Autos passt, um es in die Szenerie zu integrieren. Das hat er sogar beruflich mal gemacht – neben Jobs als Art Director in der Werbung, Postbote, Maler oder Illustrator für einen Verlag. All diese Anstellungen hätten ihm ein solides Fundament für seine Bilder gegeben, sagt Smith.
In seinen Fotografien hat der 63-Jährige eine ganze Stadt erschaffen, hauptsächlich mit Hilfe seiner historischen Autos. Elgin Park, so nennt sie sich, gibt es nicht – aber irgendwie doch. Schließlich kennen Millionen von Menschen diese Stadt: 55 Millionen Mal wurde die Seite des Hobby-Fotografen auf der Foto-Plattform Flickr bis dato aufgerufen und es werden immer mehr Besucher. Smith staunt selbst noch immer: „Das ist so erstaunlich. Als ich im Jahr 2008 begonnen habe, meine Bilder im Internet zu veröffentlichen, dachte ich, dass es niemanden interessiert.“
Stimmige Details
Die Szenerie für seine Bilder richtet Smith auch an seinen Autos aus. Will er ein Auto aus dem frühen 20. Jahrhundert fotografieren, überlegt er: Waren die Straßen damals geteert? Gab es in dieser Gegend schon Elektrizität oder wurden die Straßenlaternen noch mit Petroleum betrieben? Aber auch verschiedene Orte seiner Heimatstadt inspirieren ihn, so wie auf dem Foto vor der Feuerwache: „Ich bin zufällig auf diese Szenerie zugekommen, an einem Sonntag habe ich dann fotografiert. Es war in jeder Hinsicht perfekt.“
Seine Fotos hat Smith bereits 2010 in einem Bildband veröffentlicht. Derzeit ist er auf der Suche nach einem Verlag, mit dem er eine zweite Auflage verwirklichen kann. Eine die mehr hinter die Kulissen blickt, wie die Fotos entstehen. „Es scheint, als wären die Leute daran sehr interessiert“, meint Smith. Da könnte er Recht haben.
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