Neue Modelle Medien: VW ID 1 heißt ID Up

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

Volkswagen will sein Elektro-Einstiegsmodell offenbar ID Up statt ID 1 nennen. Der rund 3,90 Meter kurze Stromer soll 2027 Premiere feiern und etwa 20.000 Euro kosten.

Der zunächst als seriennahes Konzept ID Every1 vorgestellte Elektro-Mini soll laut spanischen Medien 2027 als ID Up antreten.(Bild:  Volkswagen)
Der zunächst als seriennahes Konzept ID Every1 vorgestellte Elektro-Mini soll laut spanischen Medien 2027 als ID Up antreten.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagens geplantes Elektro-Einstiegsmodell soll offenbar ID Up heißen. Wie das spanische Magazin Motor.es berichtet, verabschieden sich die Wolfsburger damit von der bislang verwendeten Bezeichnung ID 1 und greifen wie schon beim ID Polo den Namen einer früheren Baureihe wieder auf. Der Up war von 2011 bis 2023 das kleinste Modell im VW-Programm. Premiere soll der 3,90 Meter lange ID Up auf der IAA Mobility im September 2027 feiern, der Marktstart dürfte wenig später folgen.

Technische Basis ist die Frontantriebsplattform MEB+, zahlreiche Komponenten werden vom größeren ID Polo übernommen. Für den ID Up ist eine LFP-Batterie mit weniger als 40 kWh Kapazität vorgesehen. Zudem soll der Kleinstwagen von der im Rahmen der Kooperation mit Rivian entwickelten Software- und Elektronikarchitektur profitieren. Als Zielpreis nennt VW 20.000 Euro. Damit würde der ID Up deutlich unterhalb des ID Polo rangieren und gegen günstige Elektro-Kleinwagen wie Renault Twingo, Citroën ë-C3 und Leapmotor T03 antreten.

VW ID Up aus Portugal

Produziert wird der ID Up im VW-Werk in Portugal. Der Standort, eine halbe Stunde Autofahrt südlich von Lissabon, wird derzeit für die Produktion eines E-Autos umgerüstet. VW will beweisen, dass nicht nur die Chinesen günstige E-Autos bauen können. Der Standort in Palmela wird zeigen müssen, dass das geht. 

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