Suchen

Motorsport Engineering Stard entwickelt KIA cee’d für TCR

| Autor/ Redakteur: Annette Laqua / Wolfgang Sievernich

Der Kia cee’d GT ist die Basis eines neuen, von der Stohl Gruppe in Österreich entwickelten Renners für die boomende TCR-Klasse.

Firmen zum Thema

Die österreichische Stard-Gruppe (Stohl Advanced Research and Development) entwickelt den Kompaktwagen KIa cee’d für die TCR-Serie.
Die österreichische Stard-Gruppe (Stohl Advanced Research and Development) entwickelt den Kompaktwagen KIa cee’d für die TCR-Serie.
(Foto: STARD/Kia)

Das österreichische Unternehmen Stard (Stohl Advanced Research and Development) ist der Forschungs- und Entwicklungsableger der Stohl Group, die vom Rallye-Piloten Manfred Stohl geleitet wird. Neben Projekten, die im Rallye-Sport angesiedelt sind, widmet sich Stard nun auch einer TCR-Neuentwicklung und will einen Kia cee’d an den Start bringen. „Die Kombination aus der TCR-Klasse und dem Kia cee’d schien für uns von Beginn an perfekt zu sein“, erklärt Manfred Stohl, Präsident von Stard „Wir können es nach einer intensiven Vorbereitungsphase und bereits jetzt schon großem Interesse von Kunden aus der ganzen Welt kaum noch erwarten, bis der Kia endlich auf der Rennstrecke fährt, sich mit anderen misst und hoffentlich auch um Siege kämpft.“

Frontantrieb mit 330 PS

Das Fahrzeug kommt als Fünftürer mit Frontantrieb und 330 PS. Das sequentielle Getriebe besitzt Schaltwippen, die Aufhängung hat vielfältige Abstimmungsmöglichkeiten. Das optimierte Aerodynamik-Paket wird nach den Sicherheitsstandards der neuen FIA-Richtlinien entwickelt. Nachdem es umfangreiche Testfahrten absolviert hat, soll das Fahrzeug später im Jahr der Öffentlichkeit präsentiert werden. Danach wird der TCR-Kia in einer limitierten Kleinserie produziert.

Interessenten vorhanden

Stard zeichnet für das komplette Projekt, bestehend aus Entwicklung, Produktion und schließlich auch Kundenbetreuung verantwortlich. „Die Entwicklung verläuft bisher nach Plan und wir stehen kurz davor, erste Testfahrten zu absolvieren. Da das Auto für den Kundensport entwickelt wird, ist unser Ziel, einen zuverlässigen, wettbewerbsfähigen, aber auch preisgünstigen Renner zu bauen“, so Michael Sakowicz, CEO von Stard. „Zu diesem frühen Zeitpunkt sind wir bereits in engem Kontakt mit interessierten Rennteams und wollen diese Kontakte nutzen, um ihnen von der ersten Auslieferung an ein besonders kundensportfreundliches Fahrzeug zu bieten.“

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44061175)