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Elektromobilität Start-up „GBatteries“: Schnellladetechnik für jedes Auto

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Sven Prawitz

Die Ladegeschwindigkeit eines E-Autos hängt nicht nur von Ladesäule und Bordlader ab. Mit der passenden Software lässt sie sich massiv erhöhen, sagt ein kanadisches Start-up.

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Strom tanken in Höchstgeschwindigkeit verspricht eine neue Ladetechnik des kanadischen Start-ups GBatteries.
Strom tanken in Höchstgeschwindigkeit verspricht eine neue Ladetechnik des kanadischen Start-ups GBatteries.
(Bild: Opel)

Strom tanken in Höchstgeschwindigkeit verspricht eine neue Ladetechnik des kanadischen Start-ups GBatteries. Maximal 15 Minuten soll ein gängiges E-Mobil mit konventionellem 60-kWh-Akku dann noch an der Schnellladesäule stehen müssen – nach fünf Minuten soll bereits Energie für knapp 200 Kilometer Fahrt an Bord sein. Üblicherweise dauern derartige Ladevorgänge auch an aktuellen schnellen Ladesäulen mindestens doppelt, eher vier- bis fünfmal so lange. Technische Änderungen am Fahrzeug oder an der Ladesäule sind laut GBatteries nicht nötig. Einen negativen Einfluss auf die Lebensdauer der Batterie gebe es ebenfalls nicht.

Möglich macht den extrem schnellen Ladevorgang nach Unternehmensangaben ein Adapter zwischen Ladekabel und Fahrzeug, der neben einigen Elektronikbauteilen vor allem eine intelligente Software enthält, die den Ladevorgang hinsichtlich der Geschwindigkeit optimiert. Normalerweise übernimmt das die Steuerungssoftware des Fahrzeugherstellers. Demonstriert wurde die softwarebasierte Neuheit im Rahmen der Elektronikmesse CES sowie der NAIAS-Auto-Show in Detroit. Das Unternehmen will sie nun weiterentwickeln und künftig vermarkten.

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