Absolventenprogramm Starthilfe für Uni-Absolventen in Coronazeiten

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Die Universitäten Stuttgart und Karlsruhe (KIT) starten ein Programm, um Studienabsolventen für die Automobilindustrie zu qualifizieren. Im Fokus stehen Fachwissen rund um Mobilität und Produktion sowie Softskills.

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Im Programm des ICM können Absolventen an Forschungs- und Kooperationsprojekten mitwirken und sich weiter qualifizieren.
Im Programm des ICM können Absolventen an Forschungs- und Kooperationsprojekten mitwirken und sich weiter qualifizieren.
(Bild: KIT)

Die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie bieten in ihrem „Innovations-Campus Mobilität der Zukunft“ (ICM) ein Corona-Absolventenprogramm an. Dieses soll Absolventen der beiden Universitäten helfen, eine bessere Chance auf dem durch die Pandemie schwieriger gewordenen Arbeitsmarkt zu haben.

Bis zu 80 angehende Ingenieure beider Universitäten können darin übergangsweise an den Universitäten angestellt werden. Die Teilnehmenden sollen dort weiter qualifiziert werden, etwa durch vertiefen ihres spezifischen Fachwissens und ihre Softskills zu Bewerbungen und Präsentationen oder im Projektmanagement.

Über industrienahe Projekte können die Absolventinnen und Absolventen gezielt Kontakte knüpfen. Sollten sich berufliche Alternativen ergeben, haben diese gegenüber der Anstellung im Rahmen des Programmes Vorrang.

Der Innovations-Campus Mobilität der Zukunft

Der Innovations-Campus Mobilität der Zukunft will Grundlagenforschung in den Bereichen Mobilität und Produktion betreiben. Im Fokus stehen Forschungen zu neuen Antriebssystemen, zur Struktur- und Funktionsintegration in neue Bauteile, zur Energiebereitstellung und -speicherung in neuen Modulen sowie zur Entwicklung von intelligenter Sensorik und elektronischen Bauteilen. Der ICM ist im Juli 2019 gestartet und wird mit ca. 65 Millionen Euro vom Bundesland Baden-Württemberg gefördert.

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