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Studie: Young Professionals achten vor allem auf das Gehalt

| Autor: Jens Scheiner

Das Grundgehalt ist auch in diesem Jahr für alle Young Professionals in Deutschland die wichtigste Eigenschaft, die Arbeitgeber attraktiv macht. Welche weiteren Faktoren besonders hoch im Kurs stehen und welche Unternehmen am beliebtesten sind, zeigt die aktuelle Studie von Universum.

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Bei jungen Berufstätigen in den Bereichen Wirtschafswissenschaften, Ingnieurwesen sowie IT/Informatik zählen die Automobilhersteller weiterhin zu den attraktivsten Arbeitgebern.
Bei jungen Berufstätigen in den Bereichen Wirtschafswissenschaften, Ingnieurwesen sowie IT/Informatik zählen die Automobilhersteller weiterhin zu den attraktivsten Arbeitgebern.
(Bild: BMW)

In diesem Jahr befragte Universum für die aktuelle Young Professional Survey 2019 insgesamt 12.083 junge Berufstätige aus Deutschland. Für jene mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss zählen neben einem attraktiven Grundgehalt beispielsweise Führungskräfte, die die Weiterentwicklung unterstützen sowie ein hohes Einkommen in der Zukunft zu den wichtigsten Attributen, die Unternehmen attraktiv machen. Auch junge Ingenieure und Informatiker finden besonders Unternehmen attraktiv, die ein hohes Einkommen in der Zukunft versprechen. Für Informatiker zählen darüber hinaus flexible Arbeitsbedingungen, für Ingenieure und Naturwissenschaftler eine sichere Anstellung zu den drei wichtigsten Attraktivitätsfaktoren.

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„Die Ergebnisse zeigen, dass sich junge Berufstätige beispielsweise je nach Fachbereich darin unterscheiden, was sie an Unternehmen besonders schätzen. Dementsprechend sind Arbeitgeber gefordert, die gesuchten Fachkräfte sehr spezifisch anzusprechen“, so Tina Smetana, Country Manager Germany bei Universum.

Unterschiede je nach Lebensphase

Der Vergleich der Ranglisten der attraktivsten Arbeitgebereigenschaften für Studierende und Young Professionals zeigt: Flexible Arbeitsbedingungen stehen bei jungen Berufstätigen hoch im Kurs (Platz 3), für Studierende sind sie dagegen weniger wichtig (Rang 12). Ähnlich verhält es sich bei der Work-Life-Balance und der Anerkennung von Leistung. Für Young Professionals zählen beide zu den Top 5, bei Studierenden liegen sie auf den Plätzen 15 und 11. Die Unterschiede basieren vermutlich auf der Arbeits- und Lebenserfahrung sowie den veränderten Lebensumständen. „Viele dieser Themen sind für Studierende eventuell sehr abstrakt, weil sie noch keine Erfahrung diesbezüglich haben. Der Eintritt ins Berufsleben funktioniert dann quasi wie ein Realitätscheck“, erklärt Smetana.

Automobilhersteller dominieren

Bei jungen Berufstätigen mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss gehört mit Google in diesem Jahr ein IT-Konzern zu den drei attraktivsten Unternehmen. Das Unternehmen verweist Daimler und Audi auf die Plätze 4 und 5. An der Spitze stehen unverändert BMW (Platz 1) und Porsche (Platz 2).

Unverändert stehen in diesem Jahr Porsche, BMW und Audi am höchsten in der Gunst der jungen Ingenieure. Daimler und Bosch tauschen die Plätze: Bosch klettert nach oben auf Rang 4, Daimler fällt auf Platz 5.

Auch bei den jungen IT-Professionals gibt es keine Veränderung, wenn es um die drei attraktivsten Arbeitgeber geht: Sie möchten weiterhin am liebsten bei Google, Microsoft oder BMW arbeiten. Einzig Audi verliert einen Platz: Teilte sich der Autohersteller im vergangenen Jahr den dritten Platz mit BMW, fällt das Unternehmen auf Platz 4 und landet vor SAP (Platz 5).

Bayer weiter in Spitzenposition bei jungen Naturwissenschaftlern

Die meisten jungen Berufstätigen mit einem naturwissenschaftlichen Abschluss zieht es dagegen auch in diesem Jahr zu Bayer, gefolgt von Roche, BASF, Novartis Pharma und der Fraunhofer-Gesellschaft. Lanxess und KWS Saat dürfen sich über einen ordentlichen Sprung nach oben freuen (um 33 und 30 Plätze auf Rang 40 und 36).

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 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE