Sonnplast aus dem thüringischen Sonneberg will sich im Wege eines Insolvenzverfahrens sanieren. Das Unternehmen fertigt Spritzgussteile aus thermoplastischen Kunststoffen für die Automobilindustrie.
Alu-Druckguss mit Sitz in Brieselang hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Der Zulieferer hat sich auf hochwertige Aluminiumdruckgusse mit komplexer Zerspanung sowie auf die Montage von Systemkomponenten spezialisiert.
Der US-Automobilzulieferer JD Norman Industries wird ab 2018 die insolvente Rege Motorenteile übernehmen. Der Investor will sowohl die drei Standorte als auch die rund 1.000 Mitarbeiter erhalten.
Key Safety Systems kauft den insolventen Airbaghersteller Takata. Die Grundvereinbarung dazu haben die Unternehmen bereits im Sommer bekanntgegeben, nun haben sie den Kaufvertrag unterschrieben. Jetzt fehlt noch die Zustimmung der Behörden.
Der Sportwagenhersteller Wiesmann ist nach der Insolvenz 2013 mit neuen Investoren und neuer Spitze zurück. Die V8-Motoren bezieht man dabei weiter von BMW. Hierzu wurde ein neuer Vertrag vereinbart.
Vergangenen Montag hat Isringhausen die GMA Gustav Meyer Stanztechnik übernommen. Insbesondere für die deutsche Gesellschaft der GMA, die Anfang 2017 Insolvenz anmeldete, könnte dies künftig von immenser Bedeutung sein.
Eine koreanische Unternehmensgruppe wird den Zulieferer übernehmen, der zukünftig unter dem Namen KDK Automotive firmiert. ICT musste im Sommer 2012 Insolvenz anmelden, konnte aber trotzdem alle Mitarbeiter halten.
Dura Automotive Systems hat bekannt gegeben, dass das zuständige amerikanische Konkursgericht den Sanierungsplan und damit den Austieg aus dem Insolvenzverfahren gebilligt habe.
Auf dem 4. Facton-Kongress „Neue Qualität oder alte Verhaltensmuster? – Hersteller und Zulieferer als Schicksalsgemeinschaft“ trafen sich OEMs und Zulieferer um die Situation nach der Krise zu beleuchten.