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Automobilzulieferer Alu-Druckguss stellt Insolvenzantrag

| Autor: Jens Scheiner

Alu-Druckguss mit Sitz in Brieselang hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Der Zulieferer hat sich auf hochwertige Aluminiumdruckgusse mit komplexer Zerspanung sowie auf die Montage von Systemkomponenten spezialisiert.

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Der Automobilzulieferer Alu-Druckguss hat beim Amtsgericht Potsdam wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt.
Der Automobilzulieferer Alu-Druckguss hat beim Amtsgericht Potsdam wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt.
(Bild: Alu-Druckguss)

Der Automobilzulieferer Alu-Druckguss hat beim Amtsgericht Potsdam wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin hat das Gericht die Rechtsanwältin Susanne Berner von der Dr. Berner Rechtsanwaltsgesellschaft aus Berlin bestellt. Das Unternehmen beliefert Automobilhersteller und hat sich auf hochwertige Aluminiumdruckgusse mit komplexer Zerspanung sowie auf die Montage von Systemkomponenten spezialisiert.

Stabilisierung des Geschäftsbetriebs

Wie das Unternehmen mitteilte läuft trotz der Insolvenz der Geschäftsbetrieb vollumfänglich und uneingeschränkt weiter. Sanierungsexpertin Susanne Berner will nach eigenen Angaben das Unternehmen stabilisieren und fortführen. Die Löhne und Gehälter für die rund 270 Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld über die Dauer von drei Monaten gesichert. Als nächster Schritt soll nun zeitnah mit der Investorensuche begonnen werden, damit im Zuge einer übertragenden Sanierung das Unternehmen die Chance für einen Neustart erhält.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE