Im Rahmen der beiden Messen Aluminium und Composites Europe liegt der Fokus des Forums auf dem Multimaterial-Leichtbau. In Themenblöcken referieren Experten aus der Praxis zu aktuellen Fragestellungen.
Der japanische Automobilhersteller Mazda hat ein Fertigungsverfahren entwickelt, um hochfeste Stähle mit einer Zugfestigkeit von 1.310 MPa kaltumzuformen. Karosserieteile aus diesem Material sollen die Crash-Sicherheit erhöhen und dabei leichter sein.
AMC, die Automotive-Beratung des Leichtbau-Experten Rainer Kurek, kooperiert mit dem luxemburgischen Unternehmen Gradel beim Fertigungsverfahren „xFK in 3-D“. Anwendung findet das Leichtbau-Know-how unter anderem in der Raumfahrt.
Das Premium-Kompaktsegment kommt in Bewegung: Mercedes hat seine A-Klasse neu ausgerichtet und nimmt damit BMW 1er und Audi A3 ins Visier. Audi muss seine Vorreiterstellung härter denn je verteidigen.
Unter 700 Kilogramm Gewicht, fast 400 PS – der neue Vuhl 05RR wurde in radikaler Weise auf den Rennstreckeneinsatz optimiert. Dennoch ist eine Straßenzulassung möglich.
Mit ihm schoss BMW an die Spitze: Der M3 fuhr die Bayern vor 30 Jahren aus einem Absatz- und Image-Tal und katapultierte sie mit einem Basismotor aus der Formel 1 an die Spitze der Vollgasgesellschaft.
Der Automobilzulieferer Mubea hat die Mehrheit am österreichischen Spezialisten für Verbundwerkstoff-Komponenten, Carbo Tech Composites GmbH, übernommen.
Vielleicht sollte das der nächste Dienstwagen für Premierministerin Theresa May werden. Denn bei einer Fahrt im neuen McLaren 720S könnte sie den Kopf mal kräftig durchlüften – und der Brexit wäre vielleicht vom Tisch.
Vom 29. November bis zum 1. Dezember 2016 finden in Düsseldorf die Fachmessen Composites Europe und Aluminium statt. Neu dabei ist das „Lightweight Technologies Forum“, bei dem sich ein Vortrag der Prozesstechnik „xFK in 3D“ widmet.
Auch von Gießereien erfordert globaler Leichtbau mehr als das technisch-hochwertige Fachwissen der Kernkompetenzen. Veränderungen in allen Unternehmensbereichen werden notwendig, um den Herausforderungen der Zukunft im Automobilbau begegnen zu können.