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Peking Motor Show 2016

SUVs, Langversionen und Luxus bleiben im Trend

| Autor/ Redakteur: SP-X / Jens Scheiner

Auf der derzeitigen Auto-Messe in Peking zeigen chinesische Hersteller interessante Ansätze, bei denen es sicher nicht bleiben wird.

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Die neue Untermarke des bekannten Herstellers Chery heißt Cowin und verschreibt sich mit der modern gestylten Studie eines kommenden SUV dem Thema Vernetzung.
Die neue Untermarke des bekannten Herstellers Chery heißt Cowin und verschreibt sich mit der modern gestylten Studie eines kommenden SUV dem Thema Vernetzung.
( Foto: SP-X/Peter Maahn )

Einst belächelt, dann beachtet, jetzt gefürchtet. Die chinesischen Autohersteller durchlebten das gleiche Schicksal, das einst ihren asiatischen Nachbarn widerfuhr. Auch die Japaner und dann die Koreaner wurden zunächst nicht wirklich ernst genommen. Spätestens seit dieser Automesse in Peking könnte sich das auch für die einige der großen chinesischen Firmen ändern. Viele bei uns oft völlig unbekannte Firmen haben durchaus Beachtenswertes vorzuweisen und stellen es selbstbewusst auf die Messebühne. Gefühlte 80 Prozent aller neuen Modelle gehören zu der auch in China allmächtigen Gattung der SUV. Dennoch fördert ein Messerundgang neben Alltäglichem auch manch Überraschendes zu Tage.

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Das kleine SUV V3 EV von Zhonghua etwa ist gerade mal 4,20 Meter lang und rollt normalerweise mit einem 1,5-Liter-Benziner mit 80 kW/110 PS. Neu ist eine Version mit Elektromotor, für die es aber noch keine genauen Daten gibt. Die elektrische Reichweite des Fünftürers soll bei etwa 160 Kilometer liegen. Auffallend beim Besturn X 6 ist die Gestaltung der Frontpartie inklusive Scheinwerfer und der verdeckte hintere Türgriff. Das schicke SUV ist das zweite Modell dieser Art im Modellprogramm des VW-Partnerkonzerns FAW. Nähere technische Daten sind noch nicht bekannt.

Vernetzt und elektrisch

Die neue Untermarke des bekannten Herstellers Chery heißt Cowin und verschreibt sich mit der modern gestylten Studie eines kommenden SUV dem Thema Vernetzung. Als Namen trägt der Neuling zwei chinesische Schriftzeichen. Technische Details sind auch hier noch nicht bekannt. Das 4,42 Meter lange SUV Hawtai E260 wäre in Deutschland wohl kaum verkäuflich: Zwar trägt es das heute weit verbreitete Outfit solcher Autos und hat einen Elektromotor mit 80 kW/110 PS der pro Batteriefüllung gut 300 Kilometer weit kommen könnte - Voraussetzung ist aber, dass nicht schneller als 60 km/h gefahren wird.

Renault Twingo oder Smart Forfour lassen grüßen: Der viertürige, 3,62 Meter kurze Viersitzer e-cool ist ein reines Elektroauto, dessen Reichweite bei gut 200 Kilometern liegen soll. Der Name drückt aus, was der Winzling sein will – nämlich „cool“. Die fünftürige Coupé-Limousine von Roewe „Vision S“ hat den Schönheitspreis unter allen China-Neuheiten verdient. Roewe hatte einst Rechte und Emblem der verblichenen englischen Firma Rover übernommen. Wie leider üblich sind auch hier noch keine Details bekannt.

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