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Motorsport Engineering

Tobias Moers: „AMG goes electrified ist keine Blase“

| Autor/ Redakteur: Claus-Peter Köth / Svenja Gelowicz

Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung von Mercedes-AMG, über das rasante Wachstum der Marke, die Roadmap „E“ und wie die Themen Connectivity, automatisiertes Fahren und Shared Mobility das Produktportfolio von Mercedes-AMG verändern werden.

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Tobias Moers, 52, ist seit Oktober 2013 Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. Seit 2002 verantwortete er als Entwicklungsleiter Gesamtfahrzeug die Produktentstehung sämtlicher AMG-Baureihen.
Tobias Moers, 52, ist seit Oktober 2013 Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. Seit 2002 verantwortete er als Entwicklungsleiter Gesamtfahrzeug die Produktentstehung sämtlicher AMG-Baureihen.
(Bild: Daimler/Sandro Vitale)

Wir haben uns eine Strategie mit einem hohen Momentum auferlegt, mit Ausweitung der Modellpalette, der Repositionierung der AMG als die Performance- und Sportwagenmarke von Mercedes-Benz, und wir haben am Point of Sale unsere Performance Center ausgerollt. Im Jahr 2014 sind wir mit rund 300 Performance Centern gestartet, heute sind es doppelt so viele. In China verkaufen wir unsere Produkte ausschließlich über dieses Shop-in-Shop-Konzept: Die Verkäufer sprechen die Sprache der Marke, sie werden von uns zu AMG-Spezialisten ausgebildet und bekommen jährlich ein Update – inklusive Fahrtraining auf der Rennstrecke.

Der Schlüssel zum Erfolg aber sind unsere Produkte. Wir haben unser Portfolio deutlich ausgeweitet – die Baureihe 63 mit dem V8-Biturbo ergänzt, das GT Coupé und den GT 4-Türer eingeführt, die Baureihen 43 und 45 ausgerollt und die 53-Reihe erweitert. Aktuell fahren wir den Mercedes-AMG A 35 hoch. Das ist schon eine Produktoffensive, die ihresgleichen sucht. Heute umfasst unser Angebot mehr als 80 Performance- und Sportwagen mit einem Leistungsspektrum von 306 PS bis 639 PS.