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Zulieferer TRW: Elektrische Servolenkung geht in Serie

Redakteur: Jens Scheiner

TRW Automotive Holdings Corp. hat erstmalig die dritte Generation seiner elektrischen Servolenkung mit Lenksäulenantrieb (EPS Column Drive) in zwei großen Fahrzeugplattformen auf den Markt gebracht.

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Die dritte Generation der EPS Column Drive ist modular und skalierbar aufgebaut und ermöglicht Fahrzeugherstellern größere Freiheiten bei Packaging und Design.
Die dritte Generation der EPS Column Drive ist modular und skalierbar aufgebaut und ermöglicht Fahrzeugherstellern größere Freiheiten bei Packaging und Design.
(Foto: TRW)

Mit einem jährlichen Volumen von über einer Million Einheiten liefert das Unternehmen laut eigenen Angaben die Technologie in Europa für die Volkswagen-Modelle Polo, Up und e-Up, für den Audi S1, den Fiat 500L und für die Skoda-Modelle Rapid, Rapid Spaceback, Fabia und Citigo sowie in China für den GAC Fiat Viaggio. Wie der Zulieferer mitteilte ist die dritte Generation der EPS Column Drive modular und skalierbar aufgebaut. Dies sorge für größere Freiheiten bei Packaging und Design, eine größere Bandbreite an Anwendungen sowie reduzierte Lebenszykluskosten.

Um das komplette Spektrum der Fahrzeugplattformen abzudecken, hat TRW zwei verschiedene EPS-Systeme im Angebot, die beide nur dann Energie verbrauchen, wenn tatsächlich Lenkkraftunterstützung benötigt wird. Während die EPS Column Drive an der Lenksäule im Fahrzeuginnenraum montiert wird, überträgt die EPS Belt Drive die Lenkkraft mittels eines Zahnriemengetriebes und Kugelumlaufmechanismus direkt auf die Zahnstange.

Anwendung erfolgt im Baukastenprinzip

„Wir haben die dritte Generation unserer elektrischen Servolenkung mit Lenksäulenantrieb speziell an die Strategie unserer Kunden angepasst, vermehrt modulare Technologien für ihre globalen Plattformen zu verwenden. Der Vorteil modularer Technologien ist ihr Baukastenprinzip. Fahrzeughersteller können die passenden Motoren, Steuergeräte und andere wichtige Elemente für die jeweilige Anwendung auswählen, ohne dass wir die Basiskonstruktion aufwändig verändern müssen. Unsere Kunden profitieren davon, indem sie ihre Modelle schneller auf den Markt bringen und mehr Standardkomponenten verwenden können. Für uns bedeutet der modulare Ansatz, dass wir unser Angebot auf verschiedene regionale Anforderungen zuschneiden und den Ansprüchen unserer Kunden weltweit gerecht werden können“, sagte Dirk Kesselgruber, Vice President Steering Engineering bei TRW.

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